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Wer wegen Alkoholkonsum sein Führerschein losgeworden ist, muss erst zur MPU, bevor er ihn wiederbekommt. Berater, die bei der Vorbereitung helfen, sollten ein Diplom haben.

Wer wegen Alkoholkonsum sein Führerschein losgeworden ist, muss erst zur MPU, bevor er ihn wiederbekommt. Berater, die bei der Vorbereitung helfen, sollten ein Diplom haben. © Britta Pedersen

Verkehr

Vorbereitung auf MPU: Berater gut aussuchen

Autofahrer, die mit zu viel Alkohol im Blut am Steuer erwischt werden, sind ihren Führerschein los. Wollen sie ihn wiederkommen, müssen sie erst zu einer psychologischen Untersuchung. Berater helfen bei der Vorbereitung. Sie sollten jedoch dafür qualifiziert sein.

Erfurt. Zur Wiedererlangung des Führerscheins gehört in einigen Fällen eine Medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU). Wer sich darauf mit Hilfe eines Beraters vorbereiten will, sollte nach Angaben des Tüv Thüringen gut auf dessen Qualifikation achten.

Wichtig ist laut der Prüforganisation mindestens ein Diplom oder ein vergleichbarer Master-Abschluss in Psychologie. Außerdem sollte der Berater eine verkehrspsychologische Ausbildung absolviert haben.

Berater sollten sich in der Diagnostik zu Alkohol- und Drogenkonsum sowie im Straßenverkehrsrecht auskennen und chemisch-toxikologische Gutachten lesen können. Auch mit den Leitlinien der Begutachtung und den Richtlinien der Beurteilung der MPU sollten sie vertraut sein. Nach solchem Wissen sollten Kunden vor Vertragsabschluss gezielt fragen. 100-prozentige Erfolgsgarantien oder "Geld-zurück-Angebote" bei Misserfolg seien Zeichen für unseriöse Anbieter, warnt der Tüv. Auf der sicheren Seite sei, wer sich an einen von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) anerkannten Träger solcher Kurse wendet.

dpa


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