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Platt, und nun? Die GTÜ hat acht Reifenpannensets unter die Lupe genommen, die bei platten Pneus eine Weiterfahrt ermöglichen sollen.

Platt, und nun? Die GTÜ hat acht Reifenpannensets unter die Lupe genommen, die bei platten Pneus eine Weiterfahrt ermöglichen sollen. © K. Tschovikov/GTÜ/dpa-tmn

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Test: Pannensets für Autoreifen sind meist "empfehlenswert"

Oft verursachen Reifen eine Autopanne. Für die Reparatur sind mittlerweile mehrere Sets erhältlich. Experten haben jetzt getestet, wie sie im Ernstfall abschneiden.

Stuttgart. Die meisten Pannensets für Autoreifen erledigen ihren Job ordentlich. Nur zwei von acht Geräten sind "nicht empfehlenswert". Das hat ein gemeinsamer Test der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und der Zeitschrift "Auto Bild" ergeben.

Besser schnitten in der Regel Sets ab, die sowohl über eine Flasche mit Dichtmittel als auch einen Kompressor verfügen. Nur zwei verzichten auf letzteren und greifen allein auf Aerosol-Spraydosen zurück, die für ausreichend Druck sorgen sollen. Sie sind nur "bedingt" oder "nicht empfehlenswert".

Der Preis allein muss dabei kein Qualitätskriterium sein: Unter den zwei nicht empfehlenswerten Produkten ist auch das zweitteuerste Set. Insgesamt reicht die Preisspanne der getesteten Produkte von 8,69 bis 59,55 Euro.

"Sehr empfehlenswert" ist allein der Testsieger "airMAN ResQ Tire Mobility Kit" für 49,90 Euro. Den zweiten Platz erreicht das "Elastofit Reifenpannenset" für 35,90 Euro. Das ist wie "Terra-S 1-2-Go Kit 2 Step Tire Repair" für 59,55 Euro und noch ein weiteres Set "empfehlenswert". Nur "bedingt empfehlenswert" schätzen die Experten zwei weitere Produkte ein.

Wichtigster Testpunkt war neben Aspekten wie Handhabung, Sicherheit oder Kosten die Wirkung. Die Kernaufgabe: Einen sechs Millimeter großen Stich eines platten 17-Zoll-Reifens wieder so abzudichten und den Reifen so aufzupumpen, um eine gewisse Strecke "weitgehend risikolos" zurücklegen zu können.

Autofahrern rät die GTÜ bei Verwendung von Pannensets, stets das Verfallsdatum des Dichtmittels im Auge zu halten und abgelaufene Flaschen nicht mehr zu benutzen.

dpa


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