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Per Fingerwisch den Radiosender wechseln oder einen Anruf starten: Im überarbeiteten Seat Ibiza haben Autofahrer neue Möglichkeiten.

Per Fingerwisch den Radiosender wechseln oder einen Anruf starten: Im überarbeiteten Seat Ibiza haben Autofahrer neue Möglichkeiten. © Seat

Verkehr

Seat bringt Ibiza mit Gestensteuerung

Seat bringt die Gestensteuerung ins Auto. Der überarbeitete Ibiza soll mit dem Connectivity-System Full Link kommen. Damit können Autofahrer per Fingerwisch selbst gewählte Muster auf dem Touchscreen zeichnen und etwa Radio oder Telefonie steuern.

Barcelona. Der modifizierte Ibiza soll in den nächsten Wochen zu den Händlern kommen. Das teilte der Hersteller in Barcelona mit. Für die Funktion müssen Seat-Fahrer ihr Android-Smartphone mit dem Touchscreen koppeln, selbst gewählte Symbole hinterlegen und mit den entsprechenden Befehlen verknüpfen. Aus jedem Menü heraus kann die jeweilige Funktion gestartet werden, so der Hersteller weiter. Während das Außendesign bis auf ein paar neue Farb-Akzente nahezu unverändert bleibt, hat Seat das gesamte Cockpit ausgetauscht und die Motorpalette für die EU6-Norm modernisiert.

Zur Wahl stehen zunächst drei Versionen eines 1,4-Liter-Diesels mit 55 kW/75 PS bis 77 kW/105 PS und fünf Benziner. Dort beginnt das Spektrum bei 1,0-Litern mit 55 kW/75 PS und reicht bis zu einem im Ibiza neuen 1,4-Liter, der auf 110 kW/150 PS kommt und mit Zylinder-Abschaltung ausgestattet wird. Der sparsamste Seat Ibiza hat einen Normverbrauchswert von 3,4 Litern Diesel (CO2-Ausstoß 88 g/km), der stärkste soll 4,8 Liter Benzin verbrauchen (CO2-Ausstoß: 110 g/km).

Wie bisher gibt es den Ibiza auch künftig als Drei- oder Fünftürer sowie als Kombi. Der Basispreis steigt mit der Modellpflege um 1000 Euro und beginnt künftig bei 11 990 Euro für den dreitürigen SC. 12 690 Euro mindestens müssen Autofahrer für den Fünftürer und 13 490 Euro für den Kombi ST zahlen.

dpa


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