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Wer beim Radfahren sein Handy benutzt, riskiert ein Bußgeld. Denn Sicht und Gehör dürfen nicht behindert werden.

Wer beim Radfahren sein Handy benutzt, riskiert ein Bußgeld. Denn Sicht und Gehör dürfen nicht behindert werden. © Patrick Pleul

Verkehr

Handy am Ohr und rote Ampeln: Bußgelder für Fahrradfahrer

Mit dem Mobiltelefon am Ohr in die Pedale treten? Das kann 25 Euro kosten. Aber auch freihändige Fahrten und rote Ampeln sind für Radler tabu - auch bei solchen Verstößen kann es Bußgelder geben, die Fahrradfahrer kennen sollten.

München. Wer beim Telefonieren während einer Fahrradfahrt erwischt wird, muss mit 25 Euro Bußgeld rechnen. Darauf weist der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) hin.

Theoretisch dürften Radler zwar mit einer für das Fahrrad geeigneten Freisprecheinrichtung zum Telefon greifen. Diese sollte jedoch stets ohne den Einsatz von Kopfhörern genutzt werden - denn laut der Straßenverkehrsordnung dürfen Sicht und Gehör des Radfahrers nicht behindert werden.

Ohne Licht durch die Nacht zu radeln, ist nicht nur gefährlich - wer von der Polizei dabei erwischt wird, kann sich laut KS auf ein Bußgeld von 20 Euro einstellen. Ohne Hände am Lenker das Rad zu steuern, kostet 5 Euro Bußgeld. Teurer wird es, wenn Radfahrer über eine rote Ampel fahren: Im günstigsten Fall zahlen sie 45 Euro, doch gefährden sie dabei andere, steigt der Betrag auf 100 Euro. Wer noch nach einer Sekunde Rotzeit über die Ampel pedaliert, muss bis zu 160 Euro zahlen.

Beim Thema Alkohol am Lenker weist der KS darauf hin, dass bei 1,6 Promille die Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit liegt. Doch auch bei geringeren Promillewerten drohten Strafen - und zwar dann, wenn Radfahrer mit sogenannten alkoholbedingten Ausfallerscheinungen wie Schlangenlinien oder durch einen Unfall auffallen.

dpa


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