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Eine Anhängerkupplung an einem gebrauchten Fahrzeug. Bei einer neuen sollte man unbedingt auf die EG-Typgenehmigung achten.

Eine Anhängerkupplung an einem gebrauchten Fahrzeug. Bei einer neuen sollte man unbedingt auf die EG-Typgenehmigung achten. © Julian Stratenschulte

Verkehr

Bei Kauf der Anhängerkupplung auf EG-Typgenehmigung achten

Fahrräder, Möbel oder gleich ein ganzes Boot: Es gibt Situationen, in denen eine Anhängerkupplung am Auto äußerst praktisch ist, wenn es etwas zu transportieren gibt. Bei Autos ohne Haken lässt er sich nachrüsten. Bei Kauf und Montage ist aber einiges zu beachten.

Hamburg. Bei einem Auto ohne Anhängerkupplung lässt sich der praktische Haken auch nachträglich einbauen. Verbraucher sollten beim Kauf aber darauf achten, dass die Kupplung eine sogenannte EG-Typgenehmigung hat.

Denn damit braucht der Einbau keine Abnahme durch eine Prüforganisation und keinen Eintrag in die Fahrzeugpapiere. Darauf weist die Zeitschrift "Auto Bild" (Ausgabe 48/2015) hin.

Anders liegt der Fall nur, wenn Autofahrer neben der Anhängerkupplung noch sogenannte Verstärkungsfedern montieren. Sie verbessern das Fahrverhalten mit Anhänger, brauchen aber auch eine Prüfung und einen Vermerk in den Papieren.

Grundsätzlich gibt es Anhängerkupplungen zum Nachrüsten entweder abnehmbar oder fest verbaut. Die erste Variante ist besonders für Autofahrer interessant, die den Haken nur ab und zu brauchen. Eine feste Anhängerkupplung ist allerdings etwas preiswerter.

Geübte Schrauber können die Montage in zwei bis vier Stunden alleine erledigen, so die "Auto Bild". Dauer und Schwierigkeitsgrad hängen vor allem davon ab, ob der Wagen ab Werk für eine Anhängerkupplung vorgerüstet ist. Laien sollten die Montage aber besser der Werkstatt überlassen. Für die Anhängerkupplung müssen Verbraucher insgesamt etwa 600 Euro an Kosten einplanen. Verstärkungsfedern kosten um 200 Euro, für deren Einbau ist aber in jedem Fall die Werkstatt die erste Wahl.

dpa


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