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Die Karosserie des Setsuna hat Toyota weitgehend aus Holz ohne Schrauben und Nägeln gefertigt. Foto: Toyota

Die Karosserie des Setsuna hat Toyota weitgehend aus Holz ohne Schrauben und Nägeln gefertigt. Foto: Toyota

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Aus nachwachsenden Rohstoffen: Toyota-Studie Setsuna

Toyota ist auf dem Holzweg. Auf der Kunstausstellung Milan Design Week zeigt der Autobauer die Studie Setsuna. Sie ist aus nachwachsenden Rohstoffen.

Mailand. Toyota ist auf dem Holzweg - zumindest während der Milan Design Week. Denn auf der Kunstausstellung zeigt der japanische Hersteller vom 12. bis 17. April die Designstudie Setsuna. Deren Karosserie wurde weitgehend aus Holz hergestellt.

Mit dem 3,03 Meter langen Zweisitzer wollen die Japaner nicht nur für den Einsatz nachwachsender Rohstoffe werben, sondern dem Auto einen individuellen Charakter geben.

Denn je nach Pflege und Witterungseinflüssen wird die nach traditionellen Methoden ohne Nägel und Schrauben hergestellte Karosserie unterschiedlich altern und deshalb unverwechselbar, erklären die Designer. Weil man dafür ein wenig Geduld braucht, haben die Entwickler im Cockpit einen Zähler eingebaut, der auf 100 Jahre ausgelegt ist und die Zeit über Generationen hinweg misst. Während der Aufbau des Setsuna fast schon historischen Vorbildern folgt, ist die Technik unter dem Holz auf dem neuesten Stand: Angetrieben wird der Holz-Roadster von einem Elektromotor.

dpa


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