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© Julia Wäschenbach/dpa

Wissenschaft

Chemie-Nobelpreis für "molekulare Maschinen"

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an den Franzosen Jean-Pierre Sauvage, den Briten J. Fraser Stoddart und den Niederländer Bernard L. Feringa. Die Forscher werden für ihre Arbeit über "Design und Synthese molekularer Maschinen" ausgezeichnet, wie der Generalsekretär der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften, Göran K. Hansson, am Mittwoch in Stockholm bekanntgab.

Stockholm. "Es geht um die kleinsten Maschinen der Welt", sagte Hansson. "Sie haben Moleküle mit kontrollierbaren Bewegungen entwickelt, die eine Aufgabe erfüllen können, wenn Energie zugefügt wird", erklärte die Nobelpreisjury. "Molekulare Maschinen werden sehr wahrscheinlich für die Entwicklung von Dingen wie neuen Materialien, Sensoren und Energiespeichersystemem verwendet."

Der Franzose Sauvage forscht an der Universität von Straßburg, der Brite Stoddart an der Northwestern University in Evanston im US-Bundesstaat Illinois und der Niederländer Feringa an der Universität von Groningen. Im vergangenen Jahr hatten der US-Forscher Paul Modrich, der Schwede Tomas Lindahl und der US-Türke Aziz Sancar die Auszeichnung für die "mechanistische Untersuchung der DNA-Reparatur" erhalten. 2014 war der Deutsche Stefan Hell unter den Preisträgern.

ogo


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