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Sicherheit auf dem Weihnachtsmarkt

© @ Tadeas - depositphotos.com

Öffentliche Sicherheit

Weihnachtsmärkte rüsten auf - so sehen die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen aus

Wer an die Weihnachtsmärkte aus dem vergangenen Jahr denkt, bringt damit vermutlich nicht nur Positives in Verbindung- denn neben Glühwein und winterlicher Stimmung sorgte auch der Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt für einen bleibenden Eindruck. Hier erfahren Sie, wie Weihnachtsmärkte dieses Jahr für Sicherheit sorgen wollen.

Die Bilder vom Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt 2016 haben sich bei den meisten Menschen fest eingebrannt. Durch den Terroristen Anis Amri und seine Amokfahrt mit einem LKW kamen 12 Menschen ums Leben, viele weitere wurden schwer verletzt. Des Weiteren sind unzählige Menschen traumatisiert, haben Angst und sind verunsichert. Auch noch heute, knapp ein Jahr später, jetzt, wo die Weihnachtszeit wieder vor der Tür steht und die Weihnachtsmärkte beginnen. Weihnachten ist das Fest der Freude, der Besinnung und der schönen Augenblicke. Damit das im Jahr 2017 wieder so sein kann, werden die Sicherheitsmaßnahmen auf den Weihnachtsmärkten aufgerüstet.

Mehr Sicherheit durch eine erhöhte Polizeipräsenz

Immer mehr Städte, Gemeinden und Veranstalter setzen in diesem Jahr auf mehr Polizisten auf den Weihnachtsmärkten. Die erhöhte Polizeipräsenz soll den Besuchern ein Gefühl von Sicherheit vermitteln, potenzielle Attentäter abschrecken und verdächtige Personen frühestmöglich entdecken und aufspüren. Nicht selten werden Personenkontrollen durchgeführt. Durch den Einsatz von privaten Sicherheitsfirmen wird die Polizei zusätzlich unterstützt. Viele Sicherheitsbeamte mit Waffen sollen ein Zeichen setzen und für mehr Sicherheit sorgen. Auch im Ernstfall kann so schneller eingegriffen und vielleicht Schlimmeres verhindert werden.

Vorgezogene Straßensperren und Betonpoller

In Berlin war es ein großer LKW, der viele Menschen in den Tod riss. Immer wieder wird durch die Presse bekannt, dass es Fahrzeuge sind, die in Menschenmassen gelenkt werden, und für viele Opfer sorgen. Das Aufstellen von massiven Betonpollern und großen Betonsteinen soll genau das verhindern. Auf diese Weise werden die Gelände vor Fahrzeugen abgeschirmt. Damit dennoch ein weihnachtliches Ambiente möglich wird, werden Betonpoller und Steine ebenfalls geschmückt oder mit Holz verkleidet. Die Kritik an dem Beton aber, wenn ein großer und schwerer LKW einen solchen Poller oder Stein mit voller Wucht anfährt, können herumfliegende Betonteile zu echten Waffen und damit ebenfalls zu einer großen Gefahr werden. Daher setzen viele Veranstalter zusätzlich auf vorgezogene Straßensperren, um ein doppeltes Maß an Sicherheit zu erlangen.

Videoüberwachung für eine bessere Aufklärung

Fest steht, eine Videoüberwachung auf den Weihnachtsmärkten schreckt nicht genügend ab und kann auch keine Anschläge verhindern. Dennoch macht eine Videoüberwachung viel Sinn. Auch über die Kamera können verdächtige Personen gesichtet und ausfindig gemacht werden, eventuelle Zwischenfälle oder gar Anschläge können besser aufgeklärt werden. Als alleinige Sicherheitsmaßnahme mangelhaft, kann die Videoüberwachung die anderen Maßnahmen also sinnvoll ergänzen. Auch wenn es höhere Kosten verursacht, setzen immer mehr Veranstalter hier auf eine Überwachung in Echtzeit.


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