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Nicola Baumann ist aus dem „Astronautin“-Projekt ausgestiegen.

Nicola Baumann ist aus dem „Astronautin“-Projekt ausgestiegen.
© dpa

Erste Deutsche im All

Nicola Baumann steigt aus Raumfahrtprojekt aus

Noch im April hatte sich Nicola Baumann gegen mehrere hundert Bewerberinnen durchgesetzt, um als erste deutsche Frau zur Internationalen Raumstation (ISS) geschickt zu werden. Nun ist die Kampfpilotin aus dem Projekt „Astronautin“ ausgestiegen.

Bremen. Die Eurofighter-Pilotin Nicola Baumann will nicht länger als „Astronautin“ ins All fliegen. Sie ist bei dem gleichnamigen privaten Projekt ausgeschieden, das 2020 erstmals eine deutsche Frau zur Internationalen Raumstation (ISS) schicken will. Die Entscheidung sei einvernehmlich gewesen, sagte eine Sprecherin der in Bremen gegründeten Initiative am Donnerstag. Die Gründe wollte sie nicht nennen. Baumann hatte sich im April zusammen mit der 34-jährigen Meteorologin Insa Thiele-Eich gegen 400 Bewerberinnen durchgesetzt. Die Organisatoren wollen jetzt eine Nachfolgerin suchen, die in den kommenden zwei Jahren für eine Mission im All trainieren wird.

Die private Initiative „Astronautin“ hatte bis Ende April 2017 per Crowdfunding Geld für die Finanzierung des ersten Trainingsabschnitts gesammelt. Das Projekt befindet für die gesamte Mission, die mit Kosten von rund 50 Millionen Euro veranschlagt wird, weiterhin auf Sponsorensuche. Noch im April erklärte Baumann, das Weltall sei die letzte Grenze für die Menschheit, wo man Abenteuerlust und Forscherdrang ausleben könne. Diese wissenschaftliche Extremerfahrung wird nun an Baumanns Stelle eine andere deutsche Forscherin erleben.

Von RND/dpa


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