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Durch die Stärkung des Sondermeridians Ren Mai können Probleme im Unterleib positiv beeinflusst werden.

Durch die Stärkung des Sondermeridians Ren Mai können Probleme im Unterleib positiv beeinflusst werden.
© Landwirtschaftsverlag

Fit durch den Berufsalltag

Kraftaufbau durch die Stärkung der Meridiane

In der Hektik des (Berufs-)Alltags verlieren wir unseren Körper regelrecht aus dem Blick – oftmals rächt sich das mit Verspannungen, Rücken- und Nackenschmerzen. Tai-Chi-Lehrerin Ute Jünemann-Bauer zeigt verschiedene Übungen, mit denen wir trotz steigender Anforderungen kraftvoll durch den Tag kommen.

Hannover. Der Berufsalltag ist für viele stressig. Besonders schwierig wird es, wenn Beruf und Familie unter einen Hut gebracht werden müssen. Ute Jünemann-Bauer weiß als ehemalige Finanzexpertin, welche Anforderungen die heutige Arbeitswelt mit sich bringt, und hat für sich die heilsame Wirkung von Tai-Chi und Qigong in Stresssituationen entdeckt. Nun gibt sie ihr Wissen im Buch „Kraftvoll im (Berufs-)Alltag“ weiter. Durch die darin beschriebenen Übungen kann man dem Stress entgegenwirken und entspannter leben und arbeiten. Schon 15 Minuten täglich können einiges bewirken. Wir stellen hier in den nächsten Wochen ein paar der Übungen vor. Heute: die Stärkung des Sondermeridians Ren Mai.

Unser Körper besitzt zwölf Haupt- und acht Sondermeridiane, sprich Bahnen, durch die nach dem Verständnis der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) das Chi, also die Lebenskraft, fließt. Einer davon ist der Ren Mai. Er fließt vom Damm ausgehend über die Vorderseite des Körpers in einer geraden Linie nach oben, bis unter die Mitte der Unterlippe. Durch die Stärkung des Ren Mai können unter anderem Probleme im Unterleib und bei der Verdauung sowie Probleme im Herz-, Lungen- und Halsbereich positiv beeinflusst werden.

Ausschnitt aus

Ausschnitt aus: Ute Jünemann-Bauer: „Kraftvoll im (Berufs-)Alltag“. Landwirtschaftsverlag Münster, 104 Seiten, 16 Euro.

Quelle: LV.Buch

Stellen Sie sich in die Grundhaltung, die Füße stehen hüftbreit und parallel zueinander, die Knie sind leicht gebeugt, die Schultern hängen locker herunter. Die Hände werden wie zwei Schalen übereinander vor die Mitte des Unterbauchs gelegt. Die obere Hand fließt gerade hoch bis zum Unterkiefer. Atmen Sie dabei ein. Dann fließt die Hand zur Seite. Fokussieren Sie dabei mit den Augen die Mitte der Handfläche. Lösen Sie den Blick und lassen Sie die Hand in einem schöpfenden Bogen bis unter die liegende Hand fließen. Atmen Sie bis hier hin aus. Nun vollzieht die oben liegende Hand dieselbe Bewegung zur anderen Seite. Wiederholen Sie diese Übung abwechselnd zu jeder Seite sechsmal.

Von RND


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