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Ärzte bestätigen

Demenzrisiko in Europa sinkt

Trotz der höheren Lebenserwartung in der westlichen Welt verzeichnen Ärzte keine Zunahme von Demenzerkrankungen. „Das Demenzrisiko geht in unseren europäischen Ländern zurück.“

München. Es gebe weniger neue Fälle als erwartet, sagte Robert Perneczky, Leiter der Abteilung für Gerontopsychiatrie an der Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München. „Das Demenzrisiko geht in unseren europäischen Ländern zurück.“ Das hätten übereinstimmend Studien in Schweden, England und auch in den USA gezeigt.

Hauptgründe für die positive Entwicklung seien die bessere Lebensführung mit Bewegung und gesunder Ernährung sowie ein insgesamt besserer Bildungsstand, sagte Perneczky. Er leitet am Freitag und Samstag den internationalen Kongress „ResDem“ an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der LMU.

Dabei sollen rund 200 klinische Wissenschaftler mit Grundlagenforschern zusammenkommen, unter ihnen Yaakov Stern aus New York als einer der renommiertesten Demenzforscher weltweit. Die Wissenschaftler wollen vor allem beraten, wie die Ressourcen gegen Demenz gestärkt werden können - denn heilbar ist das krankhafte Vergessen bis heute nicht.

Von RND/dpa


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