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13:51 12.10.2016
Die Geburtenrate ist in Deutschland seit Jahren niedrig – woran liegt’s? Quelle: dpa-Zentralbild
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Hamburg

Wohnen, Kleidung, Freizeit – 130.000 Euro kostet ein Kind durchschnittlich von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr. Das zeigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts. Immer mehr Menschen wollen das finanzielle Risiko, das Nachwuchs mit sich bringt, offenbar nicht mehr tragen.

Laut einer Umfrage der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen erklären inzwischen 63 Prozent der Deutschen Kinderlosigkeit mit den finanziellen Belastungen – und zwar unabhängig von Alter, Einkommen, Geschlecht oder Wohnortgröße.

Deutsche wollen nicht auf Freiheit verzichten

Vor fünf Jahren hatten noch 58 Prozent die Kosten als Hauptgrund gegen Kinder angeführt, heißt es in der am Mittwoch in Hamburg am Rande einer Familienkonferenz der CDU-Bürgerschaftsfraktion vorgestellten Untersuchung. Auf Platz zwei des Rankings gegen Kinder steht die Sorge, eigene Freiheiten einzubüßen (61 Prozent) – waren es in der Vergangenheit eher besonders die Männer, die sich nicht vorstellen konnten, auf ihren Freiraum zu verzichten, nannten inzwischen mehr Frauen dieses Argument gegen Kinder. Auf Platz drei landete die Überzeugung, dass Karriere wichtiger sei als Familie (55 Prozent).

Ein wichtiger Faktor ist für Frauen auch die Partnerwahl. 43 Prozent der weiblichen befragten fehlte der richtige Partner zur Gründung einer Familie, bei den Männern waren 36 Prozent.

63 Prozent der Deutschen führen Kinderlosigkeit auf finanzielle Aspekte zurück. Quelle: BAT-Stiftung für Zukunftsfragen

Von RND/are/dpa

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