Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wirtschaft Weltbank durch chinesische Initiative unter Reformdruck
Nachrichten Wirtschaft Weltbank durch chinesische Initiative unter Reformdruck
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:31 29.03.2015
Das Logo der World Bank: Die Institution sieht sich unter Druck gesetzt. Quelle: Rainer Jensen
Anzeige
Bo'ao

"Wir bekommen einen starken Anstoß, uns schnell zu wandeln", räumte der Vizepräsident der Weltbank-Gruppe, Cyril Muller, am Sonntag beim asiatischen Wirtschaftsforum in Bo'ao auf der südchinesischen Insel Hainan ein.

Europäische Länder wie Deutschland, Frankreich und Italien, aber auch Südkorea wollen bei der Asiatischen Infrastrukturinvestment-Bank (AIIB) mitmachen, während die USA das Vorhaben kritisch sehen. Am Sonntag bekundete nun auch Australien sein Interesse an dem Vorhaben. Den Sorgen, dass die Bank zu einer Konkurrenz für Weltbank oder Asiatische Entwicklungsbank (ADB) werden könnte, entgegnete Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping, sein Land suche eine "koordinierte Entwicklung" mit den anderen multilateralen Finanzinstituten.

Weltbank-Vize Muller ließ durchblicken, dass er die Idee der Schaffung einer neuen Investitionsbank grundsätzlich unterstütze. Jede der weltweit großen Finanzinstitutionen lerne voneinander und er teile die Auffassung, dass ein Start bei Null eine gute Idee sei, sagte Muller.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Vorstandsgehälter in den wichtigsten börsennotierten Unternehmen in Deutschland hängen zunehmend von der langfristigen Entwicklung des Unternehmen ab. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Geschäftsberichte aller 30 Dax-Konzerne aus dem vergangenen Jahr, die von der Managementberatung Kienbaum für die "Welt am Sonntag" erstellt wurde.

29.03.2015

Griechenland kann die Staatspleite und den Euro-Austritt nach Überzeugung von Ökonom Carsten Brzeski derzeit nur dank der Hilfen der Europäischen Zentralbank (EZB) verhindern.

28.03.2015

Die US-Notenbank Fed gibt nach wie vor wenig von ihrem beabsichtigten geldpolitischen Kurs preis. Fed-Chefin Janet Yellen sendete am Freitagabend keinen neuen Signale, wann genau mit dem Start der lange erwarteten Zinswende zu rechnen ist.

28.03.2015
Anzeige