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Das Griechenland-Drama hat zwar bisher keine Spuren in der deutschen Maschinenbau industrie hinterlassen, doch insgesamt läuft das Geschäft noch nicht so wie erhofft.

Das Griechenland-Drama hat zwar bisher keine Spuren in der deutschen Maschinenbau industrie hinterlassen, doch insgesamt läuft das Geschäft noch nicht so wie erhofft. © Jens Wolf/Symbolbild

Maschinenbau

Weniger Aufträge im Maschinenbau

Weniger Bestellungen im Inland, Stagnation im Ausland: Die deutschen Maschinenbauer warten weiter auf den ersehnten Aufschwung. Im Mai gingen real zwei Prozent weniger Aufträge ein als im Vorjahr, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mitteilte.

Frankfurt/Main. e. Das Griechenland-Drama hat zwar bisher keine Spuren in der deutschen Schlüsselindustrie hinterlassen, doch insgesamt läuft das Geschäft noch nicht so wie erhofft.

"Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer warten weiter auf den Durchbruch", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Es wird für die Branche schwieriger, ihre Voraussage für 2015 zu erreichen.

"Wir gehen davon aus, dass wir uns im Laufe des Jahres schrittweise unserer Prognose von 2 Prozent Produktionsplus nähern können", sagte Wiechers. Von Januar bis einschließlich April verzeichnete die Branche ein Plus bei der Maschinenproduktion von 1,1 Prozent. Entscheidend werde die weitere Entwicklung in den Hauptmärkten Europa, USA und den Schwellenländern sein.

Die Griechenland-Krise hat bisher keine Schrammen hinterlassen. "Griechenland ist für uns kein großer Markt, er rangiert nur auf Platz 54 der Exportrangliste des deutschen Maschinenbaus", erläuterte der Chefvolkswirt. Lediglich 0,2 Prozent aller Maschinenausfuhren gingen im vergangenen Jahr in das Krisenland, das entsprach einem Wert von 360 Millionen Euro.

"Wir hatten eine erfreuliche Entwicklung in den vergangenen drei Jahren bis ins erste Quartal dieses Jahres hinein", sagte Wiechers. Dieses Plus dürfte allerdings bald aufgezehrt sein.

Das Inlandsgeschäft schwächelte im Mai erneut. Die Bestellungen lagen um vier Prozent unter dem Vorjahresniveau, der Auftragseingang aus dem Ausland stagnierte. Deutlich weniger Order als vor einem Jahr kamen aus den Euro-Partnerländern (minus 6 Prozent).

In dem von Schwankungen weniger beeinflussten Drei-Monats-Vergleich März bis Mai sank der heimische Ordereingang um 2 Prozent, das Auslandsgeschäft verbuchte ein Plus von 1 Prozent. Unter dem Strich stagnierte der Auftragseingang.

dpa


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