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Der Umsatz der Stiftung Warentest stieg verglichen mit 2013 leicht von 40,5 Millionen auf 40,9 Millionen Euro. Darin enthalten sind auch 3,6 Millionen Euro für Testberichte im Internet.

Der Umsatz der Stiftung Warentest stieg verglichen mit 2013 leicht von 40,5 Millionen auf 40,9 Millionen Euro. Darin enthalten sind auch 3,6 Millionen Euro für Testberichte im Internet. © Lukas Schulze

Verbraucher

Warentester steigern Ergebnis im Jubiläumsjahr

Mehr Einnahmen übers Internet und mit Lizenzen für Werbung mit ihren Testsiegeln haben der Stiftung Warentest zu einem besseren Jahresergebnis 2014 verholfen. Sie erzielte im Jahr ihres 50. Jubiläums einen Überschuss von 1,9 Millionen Euro.

Berlin. Das sagte Stiftungsvorstand Hubertus Primus in Berlin. 2013 waren es 1,0 Millionen Euro, 2012 gab es sogar einen Verlust von 1,1 Millionen Euro.

Der Umsatz stieg verglichen mit 2013 leicht von 40,5 Millionen auf 40,9 Millionen Euro. Darin enthalten sind auch 3,6 Millionen Euro für Testberichte im Internet. Das sind 8,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. "Beim Verkauf kostenpflichtiger Inhalte im Netz spielen wir damit in der Champions League der Verlage", sagte Primus.

Zusätzliche Erträge von rund 3,4 Millionen Euro, die in der Bilanz nicht unter die Umsätze fallen, erzielte die Stiftung mit ihrem 2013 eingeführten Logo-Lizenzsystem. Seitdem müssen Produktanbieter dafür bezahlen, wenn sie mit einem guten Testergebnis und dem Logo der Warentester werben wollen. 558 Logo-Lizenzverträge wurden 2014 abgeschlossen.

Das Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung verfolge Missbrauch konsequent, sagte Vorstand Primus. "So ist unlautere oder veraltete Werbung mit unseren Qualitätsurteilen fast vom Markt verschwunden." Jedes zehnte Produkte, das mit dem Warentest-Siegel beworben wurde, sei noch einmal getestet worden. Bei diesen 61 Überprüfungen habe es keine Beanstandungen gegeben.

Die Einnahmen mit den Verbrauchermagazinen "Test" und "Finanztest" blieben nahezu unverändert. Die monatliche verkaufte Auflage ging zwar insgesamt um 3,6 Prozent auf zusammen 659 000 Exemplare zurück. Dies wurde aber mit einer Preiserhöhung ausgeglichen. Zum positiven Ergebnis unterm Strich trugen auch gesunkene Herstellungs- und Vertriebskosten bei. Die Personal- und Prüfkosten seien dagegen deutlich gestiegen, stellte Primus fest.

dpa


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