Navigation:
«Wir werden die Kontrollmechanismen verbessern». VW-Aufsichtratschef Hans Dieter Poetsch hat strukturelle Konsequenzen aus der Abgasaffäre angekündigt. 

«Wir werden die Kontrollmechanismen verbessern». VW-Aufsichtratschef Hans Dieter Poetsch hat strukturelle Konsequenzen aus der Abgasaffäre angekündigt. © Julian Stratenschulte

Auto

VW-Aufsichtsratschef kündigt strukturelle Konsequenzen an

Der Volkswagen-Konzern hat strukturelle Konsequenzen aus der Abgasaffäre angekündigt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Hans Dieter Pötsch sagte der "Welt am Sonntag": "Wir werden die Kontrollmechanismen verbessern.

Berlin. n. Wir werden Prozesse nachschärfen, Verantwortlichkeiten klarer regeln und die Möglichkeit der IT zur Überwachung von Abläufen besser einsetzen." Unter anderem sollen Mitarbeiter an zentralen Schaltstellen der Motorenentwicklung häufiger als bisher die Positionen wechseln.

"Wir planen bei bestimmten Funktionen ein Rotationsprinzip", sagte Pötsch der Zeitung. "Die entsprechenden Mitarbeiter bleiben nur noch eine gewisse Zeit an einer bestimmten Stelle und wechseln dann." Das solle verkrustete Strukturen verhindern, die Grundlage ungesetzlichen Handelns werden könnten.

Pötsch räumte ein, dass das selbst einen Konzern wie Volkswagen mit seinen 600 000 Mitarbeitern vor große Herausforderungen stelle. "Mitarbeiter, die in der Lage sind, ein Motorsteuergerät zu programmieren, sind rar. Aber wir haben diese Leute in den einzelnen Marken. Also könnten zum Beispiel Experten von Audi zu Porsche wechseln, und von Porsche zu VW und so weiter."

dpa


Anzeige
DAX
Chart
DAX 12.211,50 +0,07%
TecDAX 2.032,50 +0,09%
EUR/USD 1,0726 -0,39%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

CONTINENTAL 205,37 +1,49%
MERCK 105,60 +1,39%
BASF 92,62 +0,87%
DAIMLER 69,13 -4,23%
DT. BANK 15,78 -2,36%
VOLKSWAGEN VZ 135,52 -1,08%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Crocodile Capital MF 140,69%
Structured Solutio AF 125,74%
Morgan Stanley Inv AF 109,66%
Fidelity Funds Glo AF 102,88%
First State Invest AF 97,28%

mehr