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US-Präsident Barack Obama besucht ein Chrysler-Werk in Toledo. Die US-Wirtschaft kommt nun schneller in Fahrt.

US-Präsident Barack Obama besucht ein Chrysler-Werk in Toledo. Die US-Wirtschaft kommt nun schneller in Fahrt. © Jeff Kowalsky

Konjunktur

US-Wirtschaft wächst wieder stärker

Die US-Konjunktur zieht wieder an. Nach einer ersten Schätzung des US-Handelsministeriums von Freitag stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 2,0 Prozent.

Washington. Das war deutlich mehr als im Zeitraum von April bis Juni, als ein Wachstum von 1,3 Prozent gemessen worden war. Vor allem der private Konsum, eine Erholung am Immobilienmarkt und gestiegene Staatsausgaben hätten für die Zunahme gesorgt. Volkswirte hatten mit etwas schwächeren Werten gerechnet.

Insgesamt ist das US-Wachstum nach Experteneinschätzung aber immer noch etwas zu schwach. Vor allem die Unsicherheit durch die bevorstehende "Fiskalklippe" führe zur Zurückhaltung bei Investoren. Zum Jahreswechsel drohen in den USA massive Steuererhöhungen und gleichzeitig erhebliche Einsparungen im Staatshaushalt, wenn der vom laufenden Wahlkampf gelähmte Kongress nicht rechtzeitig handelt. Das könne die Wirtschaftsleistung um drei Prozent senken.

"Ohne Einigung der beiden politischen Parteien droht den USA im ersten Halbjahr 2013 eine Rezession", schreibt die VP Bank in einer Analyse. Zuletzt hatte auch der Internationale Währungsfonds die Amerikaner eindringlich vor dem "fiscal cliff" gewarnt. US-Präsident Barack Obama betonte vor einigen Tagen in einem Zeitungsinterview, das Thema im Falle seiner Wiederwahl umgehend mit aller Kraft voranzutreiben. Auch sein Herausforderer Mitt Romney gibt einer Lösung höchste Priorität.

Die jüngsten Wachstumswerte dürften im Wahlkampf ebenfalls eine Rolle spielen. Obama könnte die besseren Konjunkturdaten zum Anlass nehmen, auf weitere Fortschritte bei der Erholung nach der schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg hinzuweisen. Kürzlich sank auch die Arbeitslosenquote erstmals in seiner Amtszeit unter acht Prozent. Romney dagegen argumentiert, das gegenwärtige Wachstum sei zu schwach für eine nachhaltige Erholung. Der Präsident habe in seiner ersten Amtszeit zu wenig für ein besseres Wirtschaftsklima getan.

dpa


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