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Verdi fordert eine Standort- und Beschäftigungsgarantie. 

Verdi fordert eine Standort- und Beschäftigungsgarantie. © Martin Gerten

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Tarifgespräche bei Karstadt gehen weiter

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der angeschlagenen Warenhauskette Karstadt sind fortgesetzt worden. In der bereits achten Runde sei wieder mit "schwierigen Gesprächen" bis in den Abend zu rechnen, sagte eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi.

Frankfurt/Main/Essen. Streikende aus mehreren hessischen Karstadt-Filialen würden am Freitag "bei spontanem Interesse" das Verhandlungshotel in Frankfurt am Main besuchen, teilte Verdi mit. Karstadt beschäftigt rund 16 000 Menschen.

Verdi fordert eine Beschäftigungs- und Standortgarantie für die Karstadt-Häuser. Das gelte für alle Häuser - auch für die fünf Standorte Recklinghausen, Bottrop, Dessau, Neumünster und Mönchengladbach-Rheydt, deren Schließung das Management in dieser Woche angekündigt hatte.

Das Unternehmen verweist dagegen auf die seit Jahren negative Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Standorte. Die Gewerkschaft fordert außerdem eine sofortige Rückkehr des Unternehmens in die Tarifbindung und neue Investitionen in die Häuser.

dpa


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