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Der siebte Teil der Sternenkrieger-Saga hatte die erste Milliarde bereits zwölf Tage nach dem Kinostart eingespielt.

Der siebte Teil der Sternenkrieger-Saga hatte die erste Milliarde bereits zwölf Tage nach dem Kinostart eingespielt. © David James/Lucasfilm Ltd.& TM/Disney

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"Star Wars" verhilft Disney zu Rekord-Quartalsgewinn

"Das Erwachen der Macht" hat an den Kinokassen bereits diverse Rekorde gebrochen. Nun spielt der Film dem Unterhaltungskonzern Disney den höchsten Quartalsgewinn seiner Unternehmensgeschichte ein.

Burbank. Der jüngste "Star Wars"-Film hat dem US-Unterhaltungsriesen Disney zum Jahresende soviel Geld in die Kasse gespült wie noch nie zuvor in einem Quartal.

Der Überschuss kletterte in den drei Monaten bis Ende Dezember verglichen mit dem Vorjahreswert um 32 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar (2,6 Mrd Euro), wie Disney am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz wuchs um 14 Prozent auf 15,2 Milliarden Dollar.

Analysten hatten wegen des großen Erfolgs des Blockbusters "Das Erwachen der Macht" mit einem besonders guten Ergebnis gerechnet. Der siebte Teil der Sternenkrieger-Saga hatte die erste Milliarde bereits zwölf Tage nach dem Kinostart im Dezember eingespielt - so schnell wie kein anderer Film zuvor. Der Quartalsgewinn übertraf die Erwartungen aber noch. Das Science-Fiction-Epos trieb die Erlöse in der Filmsparte um 86 Prozent in die Höhe.

Der "Star Wars"-Geldregen für Disney ist noch nicht zuende: Die Einnahmen des Films knackten am Wochenende die Marke von zwei Milliarden Dollar. Damit kommt er den bislang erfolgreichsten Hollywood-Produktionen Avatar (2,8 Mrd Dollar) und Titanic (2,2 Mrd Dollar) von 2009 und 1997 im Eiltempo näher. "Angetrieben durch den phänomenalen Erfolg von Star Wars haben wir die höchsten Quartalsergebnisse unserer Unternehmensgeschichte geliefert", kommentierte Vorstandschef Robert Iger.

Auch in den meisten anderen Geschäftsbereichen liefen die Geschäfte zuletzt rund: Disney's Vergnügungsparks verbuchten ein Umsatzplus von neun Prozent und bauten den operativen Gewinn um satte 22 Prozent zum Vorjahr aus. Der Absatz von Fanartikeln boomt angesichts der Hollywood-Erfolge ohnehin weiter. Nur die Haupteinnahmequelle - das TV- und Kabelgeschäft mit dem kriselnden Sportsender ESPN als Sorgenkind - sprudelt nicht mehr so stark. Hier sank der operative Gewinn um sechs Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar.

dpa


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