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Für das Gewinnplus bei Shell sorgte vor allem das Geschäft mit Flüssiggas (Liquefied Natural Gas, LNG).

Für das Gewinnplus bei Shell sorgte vor allem das Geschäft mit Flüssiggas (Liquefied Natural Gas, LNG). © Patrick Pleul

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Shell und ExxonMobil mit Milliardengewinnen

Beim US-Ölriesen ExxonMobil sank der Überschuss im dritten Quartal um rund 7 Prozent auf 9,57 Milliarden US-Dollar (7,4 Mrd Euro). Neben dem Öl sei vor allem der Preisverfall auf dem Gasmarkt dafür verantwortlich, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Irving mit.

London/Irving. n US-Dollar (7,4 Mrd Euro). Neben dem Öl sei vor allem der Preisverfall auf dem Gasmarkt dafür verantwortlich, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Irving mit. Exxon ist der größte Gasproduzent in den USA. Auch der britisch-niederländische Ölkonzern Shell litt unter den Preissenkungen beim Erdöl und Erdgas.

Der Überschuss auf Basis fortlaufender Kosten fiel um 15 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar. Als Nettogewinn wies Shell aber 7,14 Milliarden Dollar (5,5 Mrd Euro) aus, ein Plus von 2,3 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Der Zuwachs stammt vor allem vom Geschäft mit Flüssig-Erdgas (Liquefied Natural Gas, LNG), dessen Absatz dank des australischen LNG-Projekts Pluto auf fast fünf Millionen Tonnen zulegte. Vorstandschef Peter Voser sagte, die Zahlen seien ein "Fortschritt in einem schwierigen Marktumfeld".

Der Abwärtstrend beim Umsatz konnte aufgrund der gesunkene Preise beim Erdöl und Erdgas aber nicht gebremst werden. Die Einnahmen sanken von Juli bis Ende September auf 112 Milliarden Dollar - gegenüber dem Vorquartal ist das ein Rückgang um rund vier Prozent, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um mehr als neun Prozent.

Der britische Ölkonzern BP litt im dritten Quartal unter einer niedrigeren Produktion und geringeren Margen im Raffineriegeschäft. Unter dem Strich stand dennoch ein gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres verbessertes Ergebnis von 5,4 Milliarden US-Dollar, wie BP bereits am Vortag bekanntgab. Im Vorjahr hatten unter anderem die Kosten für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko das Unternehmen noch stärker belastet und nur 5,04 Milliarden Dollar Gewinn übrig gelassen.

BP ist nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko 2010 im Umbau und trennt sich von Unternehmensteilen. Zuletzt hatte der Konzern seinen Anteil am russischen Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP für eine Milliardensumme an den russischen Staatskonzern Rosneft verkauft. Rosneft steigt dadurch zum weltgrößten börsennotierten Ölförderer auf.

dpa


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