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Krauss-Maffei-Wegmann-Werk in München. Ein früherer KMW-Manager muss sich wegen Verdachts der Steuerhinterziehung beim Panzerverkauf an Griechenland vor Gericht verantworten.

Krauss-Maffei-Wegmann-Werk in München. Ein früherer KMW-Manager muss sich wegen Verdachts der Steuerhinterziehung beim Panzerverkauf an Griechenland vor Gericht verantworten. © Nicolas Armer/Archiv

Rüstungsindustrie

Prozess gegen früheren Rüstungsmanager

Ein ehemaliger Manager des Panzerbauers Krauss-Maffei Wegmann (KMW) muss sich ab heute wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung bei einem Rüstungsgeschäft vor dem Landgericht München verantworten.

München. Der Angeklagte sitzt seit Januar in Untersuchungshaft.

KMW hatte 2001 von Griechenland den Auftrag zur Lieferung von 24 Panzerhaubitzen für rund 200 Millionen Euro erhalten. Die Athener Justiz geht seit Jahren dem Verdacht nach, dass staatliche Rüstungseinkäufer und Militärs in Griechenland dabei Schmiergeld kassiert haben. Der angeklagte frühere KMW-Manager wird verdächtigt, Geld abgezweigt und nicht versteuert zu haben.

dpa


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