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Nestlé enttäuscht Anleger: Der Start des Lebensmittelriesen ins neue Jahr fiel schwächer als erwartet aus.

Nestlé enttäuscht Anleger: Der Start des Lebensmittelriesen ins neue Jahr fiel schwächer als erwartet aus. © Fabrice Coffrini

Lebensmittel

Nestlé enttäuscht mit schwächerem Start ins Jahr 2013

Der weltgrößte Lebensmittelhersteller Nestlé bekommt zunehmend die Krise in Europa und ein etwas langsameres Wachstum in Asien zu spüren. Der Umsatz des Herstellers von Nespresso-Kaffeekapseln, Maggi-Suppen und Alete-Babynahrung stieg zwar in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 5,4 Prozent auf 21,9 Milliarden Franken (18 Mrd Euro).

Vevey. ).

Anleger hatten jedoch mehr erwartet und reagierten enttäuscht auf die am Donnerstag von Nestlé vorgelegten Zahlen für das erste Quartal.

Die Nestlé-Aktie verlor zu Handelsbeginn an der Zürcher Börse bis zu 2,4 Prozent an Wert, konnte sich dann allerdings wieder etwas erholen.

Konzernchef Paul Bulcke erklärte: "Der Start ins neue Jahr spiegelt die Vorsicht wider, die wir im Februar zum Ausdruck gebracht haben." Für das gesamte Jahr rechne man "mit einem volatilen Umfeld".

Er gehe trotzdem davon aus, dass Nestlé sein Ziel eines organischen Wachstums zwischen 5 und 6 Prozent für das Gesamtjahr erreichen werde.

Die Quartalsbilanz wurde unter anderem auch dadurch negativ beeinflusst, dass im Bürgerkrieg in Syrien eine Nestlé-Fabrik zerstört wurde, die mehrere Länder in der Nahost-Region beliefert hatte.

Zudem bekam auch Nestlé den vom Pferdefleischskandal verursachten Rückgang bei der Nachfrage nach Tiefkühl-Fertigkost zu spüren. Auch bei den Nespresso-Kaffeekapseln verlangsamte sich das Wachstum - teils durch das Aufkommen billigerer Nachahmerprodukte.

Die Nestlé-Zahlen belegen erneut die unterschiedlichen Entwicklung der weltweiten Märkte: In Nord- und Südamerika betrug das Umsatzplus 5,1 Prozent, im krisengeplagten Europa 1 Prozent und in Asien, Ozeanien und Afrika 6,1 Prozent. In den Schwellenländern lag das Wachstum insgesamt bei 8,4 Prozent, in den Industrieländern nur bei 0,9 Prozent.

dpa


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