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Italiens Ministerpräsident Mario Monti.

Italiens Ministerpräsident Mario Monti. © Alessandro Di Meo

Weltwirtschaft

Merkel und Cameron unter Hauptrednern in Davos

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Großbritanniens Premierminister David Cameron gehören zu den Hauptrednern des diesjährigen Weltwirtschaftsforums in Davos.Die Eröffnungsrede des Treffens von Spitzenpolitikern und Top-Managern in dem Schweizer Kurort (23. bis 27. Januar) hält Italiens Ministerpräsident Mario Monti.

Genf. i. Das teilte der Gründer und Präsident des Weltwirtschaftsforums (WEF), Klaus Schwab, am Mittwoch am WEF-Sitz in Cologny bei Genf mit.

Der Einladung nach Davos folgen wieder mehr als 40 Staats- oder Regierungschefs. Unter ihnen ist auch Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew, nachdem er letztes Jahr nicht an dem Treffen teilgenommen hatte. Allerdings werden die USA und China diesmal nicht so hochrangig vertreten sein wie sonst. Schwab verwies dazu auf die gerade beginnende zweite Amtszeit von US-Präsident Barack Obama sowie den Regierungswechsel in China.

Auch Präsident François Hollande, der unter anderem mit dem französischen Militäreinsatz in Mali beschäftigt ist, verzichtet auf einen Abstecher in die malerische Alpenlandschaft von Davos. Paris wird unter anderem durch Wirtschafts- und Finanzminister Pierre Moscovici vertreten sein. Aus Deutschland werden nach Angaben Schwabs neben Kanzlerin Merkel (CDU) mehrere Kabinettsmitglieder erwartet - unter ihnen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), Wirtschaftsminister Philipp Rösler sowie Außenminister Guido Westerwelle (beide FDP).

Im vorigen Jahr hatte Großbritanniens Premierminister Cameron die WEF-Tagung zu einem Angriff auf das deutsche Euro-Krisenmanagement genutzt. Den damaligen deutsch-französischen Plan für eine europaweite Börsensteuer lehnte er öffentlich als "Wahnsinn" ab. Merkel hatte ihrerseits als damalige Eröffnungsrednerin mit der Warnung vor einer Überforderung Deutschlands als Euro-Retterin für internationales Aufsehen gesorgt.

Obwohl sich die Probleme der Eurozone in letzter Zeit etwas abgeschwächt haben, gehört die anhaltenden Staatsschuldenkrise in Europa und auch in den USA erneut zu den vorrangigen Themen des Treffens. Die größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich gilt laut WEF-Risikobericht 2013 mittelfristig als eine sogar noch größere weltweite Gefahr für Volkswirtschaften und Gesellschaften. Hinzu kommen globale Risiken durch den Klimawandel sowie aktuell die Konflikte in Syrien und Mali.

Das Motto der 43. WEF-Jahrestagung lautet "Widerstandsfähige Dynamik". Künftiges Wachstum brauche Dynamik, erklärte WEF-Chef Schwab. Zugleich sei eine größere Widerstandsfähigkeit gegenüber globalen Risiken erforderlich, um plötzliche wirtschaftliche wie klimabedingten Schocks überstehen zu können.

Insgesamt werden mehr als 2500 Teilnehmer aus über 100 Ländern erwartet. Weit mehr als die Hälfte von ihnen sind Spitzenmanager und andere Führungskräfte der Wirtschaft. Zu den prominenten Rednern und Debattenteilnehmern gehören auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, und der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi.

dpa


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