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Auch der Absatz-Boom beim Mini hat BMW im April geholfen.

Auch der Absatz-Boom beim Mini hat BMW im April geholfen. © BMW

Auto

Mercedes-Benz holt weiter auf

Der Kampf um die Krone unter den Oberklasse-Heretellern wird immer spannender. Größter Gewinner war zuletzt der Autobauer Daimler, der den Absatz von Autos der Marke Mercedes-Benz im zweistelligen Prozentbereich steigerte und damit die Lücke zum Münchener Erzrivalen BMW und der VW-Tochter Audi deutlich verringern konnte.

München. e.

Bis Ende April betrug der Abstand zum Branchenprimus BMW nur noch rund 23 000 Autos - vor einem Jahr lagen die Münchener zu diesem Zeitpunkt noch rund 62 000 Autos vor den Stuttgartern.

Zudem gerät Audi mit einem Abstand von jetzt rund 13 000 Autos Vorsprung wieder in die Schlagdistanz von Mercedes-Benz. Die Daimler-Tochter konnte zuletzt nach eher mageren Jahren wieder deutlich aufholen.

Noch-BMW-Chef Norbert Reithofer hatte vergangene Woche gesagt, dass er davon ausgeht, dass die Münchener auch in diesem Jahr die Nummer eins unter den Premiumherstellern bleiben. 2014 hatte BMW den Absatz um 9,5 Prozent auf 1,8 Millionen Autos der Kernmarke gesteigert.

Die Münchener lagen damit weiter deutlich vor der Konkurrenz, büßten dabei aber schon einen Teil des Vorsprungs ein. Audi verkaufte im vergangenen Jahr 1,74 Millionen Fahrzeuge (plus 10,5 Prozent) - der Mercedes-Benz-Absatz sprang um 13,5 Prozent auf 1,65 Millionen nach oben.

In den ersten vier Monaten konnte Mercedes-Benz das Absatztempo halten und erhöhte die Zahl der verkauften Autos um 13,9 Prozent auf knapp 578 000 Stück. Bei BMW zog der Absatz bis Ende April um 5,5 Prozent auf etwas mehr als 600 000 an. Das geringste Wachstum verzeichnete Audi - hier lag das Plus bei 5,2 Prozent auf gut 591 000 Autos. Alle drei Anbieter haben sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 der weltweit größte Hersteller von sogenannten Premiumautos zu sein.

dpa


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