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GENOSSENZENTRALE: Sitz der Hannoverschen Volksbank.

GENOSSENZENTRALE: Sitz der Hannoverschen Volksbank.© Foto: Archiv

Hannoversche Volksbank

Mehr Kunden, mehr Kredite, mehr Genossen, mehr Gewinn

Die Hannoversche Volksbank hat ihre Zahlen für 2017 vorgelegt – und die sind durchweg positiv. Da der Gewinn auch wieder sehr ordentlich ausfiel, dürfen sich die Bank-Genossen über eine gute Dividende freuen. Die Kunden vertrauen der Bank auch ihr Geld an, auch wenn es kaum Zinsen gibt – ihnen werden aber auch Alternativen aufgezeigt.

HAnnover. Die Geschäfte liefen gut für die Hannoversche Volksbank: Nach eigenen Angaben hat sie 2017 in allen relevanten Bereichen zugelegt und nicht nur neue Kunden, sondern auch viele neue Mitglieder gewonnen.

4200 neue Volksbank-Genossen zählte man, damit seien nun 108 000 „Menschen aus der Wirtschaftsregion Hannover-Celle Mitglied und damit Eigentümer“ der Bank. Die 903 Beschäftigten (23 weniger als 2016) zwischen Neustadt und Uetze, Barsinghausen und Celle bedienen 45 Geschäftsstellen und 33 SB-Center.

Besonders die Bank-Genossen wird es freuen, dass der Jahresüberschuss um 700 000 Euro auf 13,9 Millionen Euro geklettert ist – denn daher sollen die Geschäftsanteile wieder mit 5,5 Prozent verzinst werden, wofür die Bank laut Pressesprecher Marko Volck etwas mehr als zwei Millionen Euro bereitstellt, „der Rest dient zur weiteren Stärkung unseres Eigenkapitals“. Das forderten immer schärfere gesetzliche Vorgaben und das erwünschte Wachstum im Kreditgeschäft. Da rechne das Management um Vorstandssprecher Jürgen Wache mit einem Plus von bis zu acht Prozent. Insgesamt werde erwartet, dass das laufende Jahr am Ende ein Ergebnis „leicht unter dem von 2017“ bringen wird.

Vorstand Wache ist überzeugt, dass die Kunden die Volksbank und ihr Geschäftsgebahren schätzen. So seien etwa die Kundeneinlagen um 221 Millionen Euro gestiegen, hätten erstmals die vier Milliarden überschritten, ein Zuwachs von 5,7 Prozent – und das, obwohl es kaum noch Zinsen auf Guthaben gibt. „Dieser Zufluss in Zeiten niedrigster Zinsen zeigt, welches Vertrauen unsere Kunden zu uns haben“, erklärt Wache. In der ‚Genossenschaftlichen Beratung‘ erläutere man Anlagealternativen mit höheren Renditeerwartungen, etwa Investmentfonds: „Wir sehen es als unsere Pflicht an, abgestimmt auf die Anlegermentalität auch die Chancen des Kapitalmarktes aufzuzeigen.“ Ergebnis: Die Sparpläne mit Fonds, wo ein monatlicher Betrag festgelegt wird, seien stark gefragt gewesen.

Auch das Kreditgeschäft lief offenbar gut: mehr als eine Milliarde neue Kreditzusagen, darunter gut 1500 private Baufinanzierungen seien es gewesen. Unterm Strich wuchs der Kreditbestand so „um bemerkenswerte 10,5 Prozent“. Mit einer Bilanzsumme von 5,33 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,05) gehöre die Bank zu den zehn größten Volks- und Raiffeisenbanken Deutschlands.

Von Ralph Hübner


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