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: LICHTPOWER: Ein Stencil-Laser von der LPKF  Laser & Electronics AG für die Herstellung elektronischer Leiterplatten

: LICHTPOWER: Ein Stencil-Laser von der LPKF Laser & Electronics AG für die Herstellung elektronischer Leiterplatten
© Foto: LPKF

REGIONALE WIRTSCHAFT

LPKF: mehr Umsatz – und wieder Gewinn!

Der Spezialmaschinenbauer LPKF Laser & Electronics AG aus Garbsen hat eine Achtebahnfahrt hinter sich – jetzt scheint die Wende geschafft: Nach zwei heftigen Verlustjahren steht unterm Strich wieder ein Millionengewinn.

HANNOVER. „Ich bin heilfroh, dass wir nach zwei Jahren mit deutlichen Verlusten wieder Gewinn erzielen“, sagte Kai Bentz, Interims-Vorstandschef des Spezialmaschinenbauers LPKF Laser & Electronics, am Donnerstag der NP.

Das börsennotierte Unternehmen aus Garbsen hat das Jahr 2017 besser abgeschlossen als erwartet: LPKF machte demnach mit voraussichtlich 102 Millionen Euro etwa zwölf Prozent mehr Umsatz als 2016 und wird so seine Prognose von 90 bis 102 Millionen Euro übertreffen. Unterm Strich rechnet das Management mit einem Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) zwischen zwei und vier Prozent des Jahresumsatzes, mithin also zwischen zwei und vier Millionen Euro. Im Jahr davor war es ein Minus von 6,8 Millionen Euro.

Laut LPKF hat sich besonders das Solarzellenmaschinen-Geschäft gut entwickelt. Hier habe es einige Großaufträge gegeben. Erfreulich sei, dass alle bestellten Systeme vor Jahresende ausgeliefert werden konnten. Besonders gut gelaufen sei auch die Sparte Rapid Prototyping, die etwa für Unis, Schulen und Forschungsabteilungen von Firmen Spezial-Lasermaschinen für die schnelle Prototypenfertigung anbietet.

Mittelfristig erklärtes Ziel ist, die EBIT-Marge auf zehn Prozent zu bringen. Der Vorstand ist angesichts der aktuellen Auftragslage und Prognosen zuversichtlich, in diesem Jahr eine Marge von bis zu sechs Prozent zu erreichen, bei einem Konzernumsatz zwischen 103 und 108 Millionen Euro. So habe der Auftragsbestand zum Jahresende 39 Prozent über dem des Vorjahres gelegen und ein Volumen von 38,8 Millionen Euro ausgewiesen. Der Auftragseingang habe mit 113,3 Millionen Euro den Vorjahreswert um sieben Prozent übertroffen. Vorstand Bentz setzt im laufenden Jahr besonders auf „neue Produkte. Wir haben eine Menge toller Technologien, die den Kunden helfen, Geld zu verdienen – das ist für die ein hoher Anreiz, zu investieren!“ Und Maschinen bei LPKF zu ordern.

Die Zahl der Beschäftigten im Konzern wurde laut Bentz indes weiter verringert, konzernweit von 700 auf aktuell etwa 676 – zum Jahresende wurde die Niederlassung Hongkong mit sieben Mitarbeitern geschlossen. In Garbsen sank die Mitarbeiterzahl von 257 auf 249.

Der Aufsichtsrat sucht derweil immer noch den Nachfolger für den im Herbst ausgestiegenen Vorstandsvorsitzenden Ingo Bretthauer.

Von RALPH HÜBNER


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