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Hannover

Sparprogramm: Talanx will noch mehr Jobs streichen

Der hannoversche Versicherungskonzern Talanx will noch mehr Kosten sparen als 2015 angekündigt. Bis 2020 sollen es weitere 240 Millionen sein.

Hannover. Erreichen will das Talanx durch einen konsequenter Digitalisierungsprozess unter anderem im Schaden- und Unfallbereich, der auch zu einem weiteren Stellenabbau über die bislang genannten 600 hinaus führt. Dabei gehe es um den Vertrieb. Wie viele Arbeitsplätze genau und wo sie betroffen sind, wollte Talanx-Chef Herbert Haas noch nicht sagen, weil bis Mitte des Jahres erst mit dem Betriebsrat über die Pläne verhandelt werden müsse. "Da sich der Prozess aber über mehrere Jahre hinzieht, werden wir das in vielen Fällen sicher sozialverträglich lösen können", so Haas in einer Journalistenrunde.

Mit dem Maßnahmenpaket "HDI 4.0" will der börsennotierte Konzern, Mutter unter anderem von HDI, Gerling, Hannover Rück, auch das Schaden- und Unfallgeschäft neu gestalten. So soll ab Herbst ein Internetportal Kunden die Selbstverwaltung ihrer Verträge ermöglichen und ihm schon ab Frühjahr eine App ermöglichen, Fotos von Schäden an den Versicherer zu schicken sowie relevante Daten dazu auszutauschen."


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