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IBM kämpft seit Jahren mit einem Umsatzrückgang und befindet sich in einem Dauer-Umbau. Foto: Jason Szenes

IBM kämpft seit Jahren mit einem Umsatzrückgang und befindet sich in einem Dauer-Umbau. Foto: Jason Szenes

Informationstechnologie

IBM: Mehr als 800 Beschäftigte protestieren gegen Stellenabbau

Etwa 850 Beschäftigte haben gegen den drohenden Stellenabbau beim IT-Dienstleister IBM protestiert. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu einem Aktionstag vor der deutschen IBM-Konzernzentrale in Ehningen bei Stuttgart aufgerufen.

Ehningen. Laut der Gewerkschaft hatte der Konzern kurz vor Ostern über die geplante Kürzung von fast 1000 Stellen bis März 2017 informiert.

Betroffen sind vor allem Service-Bereiche. Ob es zu betriebsbedingten Kündigungen kommt, ist noch unklar. Der IT-Konzern bestätigte die Zahlen bislang nicht. Ein Sprecher sagte damals: "IBM wird weiterhin Mitarbeiter mit Schlüsselqualifikationen einstellen."

Die Verdi-Landesbezirksleiterin Leni Breymaier kritisierte die Ansage und sagte, es verbiete sich ein Konzept, bei dem alte Mitarbeiter gegen neue ausgetauscht würden. Es brauche neue Qualifizierungen, dann könnten die Aufgaben auch mit den alten Mitarbeitern gestemmt werden. Die Gewerkschaft befürchtet, dass der Ankündigung des Stellenabbaus noch weitere folgen werden.

IBM kämpft seit Jahren mit einem Umsatzrückgang und befindet sich in einem Dauer-Umbau. Bundesweit beschäftigte der US-Konzern zuletzt etwa 16 500 Mitarbeiter. 2009 waren es noch 21 100.

dpa


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