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Salzige Snacks legten im Vergleich zmu Vorjahr um fast acht Prozent zu.

Salzige Snacks legten im Vergleich zmu Vorjahr um fast acht Prozent zu. © Gero Breloer/Archiv

Handel

Hochkonjunktur für salzige Snacks: Umsatzplus für Chips & Co.

Höhere Schoko-Preise und die Lust auf Kartoffelchips, Erdnüsse und weiteres Knabbergebäck vor allem zur Fußball-EM haben dem Handel im ersten Halbjahr ein Umsatzplus verschafft.

München. Insgesamt legten die Erlöse mit Süßigkeiten und salzigen Snacks im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast vier Prozent auf 6,14 Milliarden Euro zu. Salzige Snacks machten davon knapp 1,4 Milliarden Euro aus - fast acht Prozent mehr als vor einem Jahr.

Bei Schokoladenwaren blieb der Absatz zwar mit knapp 275 000 Tonnen stabil, doch legten die Umsätze angesichts von Preiserhöhungen vor allem bei Tafelschokolade um fast drei Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro zu. Bei Pralinenmischungen und Mini-Schokoladen griffen die Verbraucher stärker zu als im ersten Halbjahr 2015 und mussten zugleich auch hier mehr zahlen. Kleiner fielen das Verkaufs- und das Umsatzplus dagegen bei Fruchtgummi, Schaumzucker, Lakritz und Bonbons im ersten Halbjahr aus.

Die Preiserhöhungen bei Schokolade führte Verbandschef Hans Strohmaier auf gestiegene Kakaopreise zurück. Profitiert habe die Branche von den kühlen Temperaturen im Frühling, die traditionell für mehr Appetit der Verbraucher auf Schokolade sorgen.

dpa


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