Navigation:
Schmiergeldprozess

Formel1-Chef Ecclestone kauft sich mit 100 Millionen frei

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat seinen Bestechungsprozess vor dem Landgericht München hinter sich gebracht - und bleibt ein freier Mann.

München. Gegen die Rekordzahlung von 100 Millionen Dollar wird der Schmiergeldprozess gegen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone eingestellt. "Der zur Last liegende Vorwurf wurde in wesentlichen Teilen nicht erhärtet", erklärte der Vorsitzende Richter Peter Noll am Dienstag im Landgericht München. Damit kann Ecclestone weiter Chef der Formel 1 bleiben, die er zu einem Milliardengeschäft aufgebaut hat und bis heute unangefochten beherrscht. Durch die Einstellung des Verfahrens ist der 83-Jährige offiziell unschuldig und nicht vorbestraft. Im Falle einer Verurteilung wäre er seinen Job als Geschäftsführer der Motorsport-Königsklasse los gewesen. Der Staatsanwalt hatte der Einstellung mit Blick auf das hohe Alter Ecclestones, die lange Verfahrensdauer und andere mildernde Umstände zugestimmt. Die Geldauflage Euro kann Ecclestone wohl problemlos stemmen: Mit der Formel 1 wurde der Brite reich und galt lange als einer der vermögendsten Männer Englands. 99 Millionen Dollar der Geldauflage fließen an die Staatskasse, eine Million geht an die Deutsche Kinderhospizstiftung.


Anzeige
DAX
Chart
DAX 12.256,50 -0,06%
TecDAX 2.271,00 +0,16%
EUR/USD 1,1701 -0,59%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

RWE ST 20,64 +2,64%
LINDE 166,92 +1,42%
CONTINENTAL 195,75 +1,30%
DT. BANK 14,23 -1,67%
HEID. CEMENT 80,78 -0,74%
DT. POST 35,24 -0,69%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 124,50%
Crocodile Capital MF 102,07%
Allianz Global Inv AF 99,22%
BlackRock Global F AF 96,84%
Commodity Capital AF 90,58%

mehr