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Wegen des Streiks fallen nach Unternehmensangaben am Montag 929 Flüge der Lufthansa aus.

Wegen des Streiks fallen nach Unternehmensangaben am Montag 929 Flüge der Lufthansa aus. © Boris Roessler

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Flugbegleiter streiken nach Lufthansa-Angebot weiter

Die Flugbegleiter der Lufthansa lassen sich nicht von ihrem Streik abbringen. Ein nachgebessertes Angebot des Vorstands bringt zunächst nicht die Wende, weil gleichzeitig mit Jobverlusten gedroht wird.

Frankfurt/Main. Im Streik der Lufthansa-Flugbegleiter hat das nachgebesserte Angebot des Unternehmens keine Bewegung gebracht. Die Stewards und Stewardessen setzten in Frankfurt, München und Düsseldorf wie geplant ihren Arbeitskampf fort und ließen 126 Interkontinentalflüge ausfallen.

Auch zehn Europaverbindungen wurden gestrichen, wie Lufthansa in Frankfurt berichtete. Im Vergleich zum Vortag, als fast 1000 Flieger ausfielen, war das aber ein deutlich reduziertes Streikprogramm.

Das von Lufthansa vorgeschlagene Spitzengespräch zwischen Unternehmenschef Carsten Spohr und dem Ufo-Vorsitzenden Nicoley Baublies kommt nach Angaben beider Seiten nicht zustande. Es war an die Bedingung geknüpft, den Streik sofort zu beenden. Das ist nach Worten von Baublies keine Option für die Ufo.

Die Lufthansa müsse eine bereits einmal zugesagte Altersversorgung auch für Neueingestellte anbieten, der eine realististische Zinsentwicklung zugrunde liege.

Lufthansa hatte den rund 19 000 Flugbegleitern der Kerngesellschaft Lufthansa am Montagabend eine höhere Einmalzahlung für dieses Jahr und einen früheren Einstieg in den Vorruhestand angeboten. Das Vorstandsmitglied Karl Ulrich Garnadt wies darauf hin, dass bei steigenden Kosten Strecken auf umkämpften Märkten überprüft werden müssten.

Dies wird von Ufo als Drohung mit Jobabbau aufgefasst. Die Gewerkschaft hat angekündigt, den Streik noch bis einschließlich Freitag dieser Woche fortzusetzen.

dpa


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