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Das Vorhaben der Euro-Finanzminister, Griechenland zwei Jahre mehr Zeit bei seinen Sparzielen einzuräumen, hat den Euro nicht gestützt.

Das Vorhaben der Euro-Finanzminister, Griechenland zwei Jahre mehr Zeit bei seinen Sparzielen einzuräumen, hat den Euro nicht gestützt. © Frank Rumpenhorst

Währung

Euro gibt weiter nach: Griechenland bleibt im Fokus

Der Euro hat am Dienstag vor einer mit Spannung erwarteten Versteigerung griechischer Schuldtitel schwach tendiert. Am frühen Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2690 US-Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend.

Frankfurt/Main. Aktuell notiert der Euro zum amerikanischen Dollar so schwach wie seit zwei Monaten nicht mehr. Ein Dollar war zuletzt 0,7877 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Montagmittag auf 1,2735 (Freitag: 1,2694) Dollar festgesetzt.

Das Vorhaben der Euro-Finanzminister, Griechenland zwei Jahre mehr Zeit bei seinen Sparzielen einzuräumen, hat den Euro nicht gestützt. Ein Grund dürfte sein, dass die große Ungewissheit um Athen bleibt. Denn die Auszahlung der nächsten Kredittranche durch die internationalen Geldgeber verzögert sich weiter. Und da Griechenland am Freitag fällige Staatsschulden tilgen muss, braucht das Land dringend frisches Geld. Dieses versucht es sich am Dienstagvormittag durch die Ausgabe kurzfristiger Geldmarktpapiere zu besorgen.

dpa


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