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Die Preise für Rohöl waren seit Mitte des vergangenen Jahres stark gefallen und sackten im Juli weiter ab. Foto: George Esiri

Die Preise für Rohöl waren seit Mitte des vergangenen Jahres stark gefallen und sackten im Juli weiter ab. Foto: George Esiri

Energie

Energieagentur erwartet stärkstes Öl-Nachfragewachstum seit Jahren

Der Grund seien die deutlich gefallenen Preise für Rohöl und die bessere Wirtschaftslage, heißt es im Monatsbericht der IEA, der in Paris veröffentlicht wurde.

Paris. efallenen Preise für Rohöl und die bessere Wirtschaftslage, heißt es im Monatsbericht der IEA, der in Paris veröffentlicht wurde.

Die Experten hoben ihre Prognosen an und erwarten nun, dass 2015 durchschnittlich jeden Tag 94,2 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl nachgefragt werden. Das wären täglich 1,6 Millionen Barrel mehr als im vergangenen Jahr.

Die Preise für Rohöl waren seit Mitte des vergangenen Jahres stark gefallen und sackten im Juli weiter ab. Zuletzt wurden für ein Fass der Nordsee-Sorte Brent weniger als 49 US-Dollar (44 Euro) fällig. Im Vergleich zum Juni 2014 hat sich der Rohölpreis damit mehr als halbiert. Grund ist ein Preiskrieg: Das Opec-Kartell mit Saudi-Arabien an der Spitze produziert auf Hochtouren und macht so der Konkurrenz das Leben schwer.

Nach Einschätzung der IEA werden die niedrigen Preise das Wachstum der Ölförderung in Nicht-Opec-Staaten deutlich verlangsamen. Für 2016 erwarten die Experten sogar erstmals seit 2008 einen leichten Rückgang der Fördermenge in diesen Staaten. Die IEA ist ein Zusammenschluss von 29 Ölimporteuren.

dpa


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