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In dem neuen Unternehmen sollen Teile der Verlagsgeschäfte des deutschen Medienkonzerns Bertelsmann und der britischen Verlagsgruppe Pearson zusammengeführt werden.

In dem neuen Unternehmen sollen Teile der Verlagsgeschäfte des deutschen Medienkonzerns Bertelsmann und der britischen Verlagsgruppe Pearson zusammengeführt werden.© Marc Tirl

EU

EU erlaubt Megafusion von Random House und Penguin

Die Fusion von Random House und Penguin zum größten Publikumsverlag der Welt hat eine weitere Hürde genommen: Die EU hat den Zusammenschluss ohne Auflagen genehmigt.

Brüssel/Gütersloh. Die Gründung von Penguin Random House gebe keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken, teilte die EU-Kommission am Freitag nach einer Überprüfung in Brüssel mit. In dem neuen Unternehmen sollen Teile der Verlagsgeschäfte des deutschen Medienkonzerns Bertelsmann und der britischen Verlagsgruppe Pearson zusammengeführt werden.

Penguin Random House werde weiterhin mit mehreren starken Wettbewerbern konkurrieren, schrieb die Aufsichtsbehörde. Das Vorhaben würde den wirksamen Wettbewerb im europäischen Wirtschaftsraum daher nicht erheblich behindern. In den USA hatte das Justizministerium als Kartellbehörde die Megafusion bereits im Februar genehmigt, im März hatten die Wettbewerbshüter in Australien und Neuseeland zugestimmt.

Bertelsmann begrüßte die Entscheidung. "Sie markiert eine weitere wichtige Etappe auf dem Weg zur Vollendung der geplanten Transaktion", teilte das Unternehmen in Gütersloh mit. Weitere Kartellbehörden in verschiedenen Teilen der Welt müssen noch zustimmen. Beide Unternehmen seien zuversichtlich, die ausstehenden Genehmigungen noch in diesem Jahr zu erhalten, hieß es in der Mitteilung.

An der geplanten weltweiten Verlagsgruppe für Belletristik und Sachbücher soll Bertelsmann 53 Prozent und Pearson 47 Prozent der Anteile halten. Penguin Random House wird alle englischsprachigen Verlagseinheiten der Bertelsmann-Tochter Random House in den USA, Kanada, dem Vereinigten Königreich, Australien, Neuseeland, Indien und Südafrika sowie die spanischsprachigen Random-House-Verlage in Spanien und Lateinamerika umfassen. Die deutsche Verlagsgruppe Random House bleibt bei Bertelsmann.

dpa


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