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Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX).

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). © Fredrik von Erichsen

Börsen

Dax im Plus nach Schlussspurt - Ölpreisanstieg

Die steigenden Ölpreise haben dem Dax weitere Gewinne beschert. Der deutsche Leitindex schloss dank eines starken Schlussspurts 0,81 Prozent höher bei 9761,47 Punkten.

Frankfurt/Main. Schon am Vortag hatte der Dax nach zwei Minus-Wochen in Folge zur Erholung angesetzt. Einige Anleger wagten sich nach der jüngsten Durststrecke nun wieder vorsichtig in den Markt und gingen etwas mehr Risiko ein, sagte Augustin Eden vom Londoner Brokerhaus Accendo Markets.

Die Ölpreise profitierten von der Nachricht, dass sich die wichtigen Fördernationen Saudi-Arabien und Russland einem russischen Agenturbericht zufolge auf ein Einfrieren der Fördermenge an Rohöl geeinigt hatten. Damit verbindet sich am Markt die Hoffnung, dass die steigenden Ölpreise die Exporte in rohstoffreiche Länder beleben.

Der breitere Markt hingegen zeigte keinen klaren Trend: Der Index der mittelgroßen Werte MDax schloss prozentual unverändert bei 20 163,10 Punkten. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,20 Prozent auf 1635,08 Punkte nach oben.

Versicherer profitierten von positiven Aussagen der Experten von Kepler Cheuvreux. So zogen die Aktien der Allianz an der Dax-Spitze um 1,75 Prozent auf 142,10 Euro an, für die Papiere der Munich Re ging es um knapp anderthalb Prozent nach oben. Im MDax legten die Anteilsscheine von Hannover Rück um 1,73 Prozent zu.

Bei den Bankaktien verflog die Freude darüber, dass sich die Lage der gebeutelten Branchenkollegen in Italien entspannt. Finanzinstitute, Finanzministerium und Notenbank hatten sich am Vorabend auf einen Stützungsfonds für heimische Banken geeinigt. Vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen einiger US-Banken im Laufe der Woche hielten sich zudem die Anleger mit Engagements zurück. So büßten die Papiere der Deutschen Bank anfängliche Gewinne ein und schlossen leicht tiefer, Anteilsscheine der Commerzbank hinkten dem Markt mit plus 0,31 Prozent hinterher.

Aussagen von Analysten sorgten derweil auch in anderen Branchen für einige Bewegung: Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte in einer Branchenstudie zu europäischen Stahlwerten die Aktien von Salzgitter hochgestuft. Die Papiere sprangen mit einem Plus von mehr als 5 Prozent an die Spitze im MDax. Die Anteile waren damit so teuer wie zuletzt vor rund einem halben Jahr.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,61 Prozent auf 2942,09 Punkte zu. Für die nationalen Indizes in Paris und London ging es ebenfalls nach oben. Der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial stand zum europäischen Börsenschluss knapp 1 Prozent im Plus.

Am deutschen Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 0,05 Prozent. Am Vortag war die Rendite noch auf ein Rekordtief bei 0 Prozent gefallen. Damit erhielten Anleger, die in deutsche Anleihen investieren, im Schnitt erstmals keine Zinsen mehr.

Der Rentenindex Rex fiel am Dienstag um 0,18 Prozent auf 142,35 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,40 Prozent auf 163,42 Punkte. Der Euro stieg etwas: Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1396 (Montag: 1,1390) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8775 (0,8780) Euro.

dpa


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