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Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX).

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). © Fredrik von Erichsen

Börsen

Dax gibt nach starker Vorwoche etwas nach

Der Dax hat am Montag seiner jüngsten Aufholjagd Tribut gezollt. Bis zum Nachmittag gab der deutsche Leitindex um 0,25 Prozent auf 11 091,78 Punkte nach. "Allerdings sind die Handelsumsätze heute sehr gering", sagte ein Händler.

Frankfurt/Main. r. In der vergangenen Woche war das Börsenbarometer noch dank der Hoffnung auf weiteren Rückenwind durch die Geldpolitik der EZB um fast 4 Prozent geklettert und hatte damit wieder sein Niveau von Mitte August erreicht.

Der MDax der mittelgroßen Werte verlor am Montag 0,11 Prozent auf 21 273,14 Punkte, und der Technologiewerte-Index TecDax sank um 0,22 Prozent auf 1825,25 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,29 Prozent abwärts.

Schlusslicht im Dax waren einmal mehr die Aktien von RWE, die um 5,15 Prozent nachgaben. Die Worte von Konzernchef Peter Terium, dass es dem Versorger an Geldgebern mangele, ließen die Investoren hellhörig werden. Sorgen über eine Kapitalerhöhung kamen auf, da Terium der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe) sagte: "Wir brauchen Geld für Wachstum. Zur Zeit kriegen wir das nicht."

Im Fokus blieb weiter auch der Abgasskandal bei Volkswagen (VW). Amerikanische Umweltbehörden haben weitere Autos des Wolfsburger Herstellers ins Visier genommen. Die VW-Vorzugsaktien verloren moderate 0,85 Prozent, nachdem sie allerdings sechs Handelstage in Folge zugelegt hatten und um insgesamt 14 Prozent gestiegen waren. Seit Bekanntwerden des Abgasskandals Mitte September bis zum aktuellen Tag haben die Papiere rund ein Drittel an Wert eingebüßt.

Im MDax gewannen die Anteilsscheine von Wincor Nixdorf als Spitzenwert 5,57 Prozent auf 48,36 Euro. Der angeschlagene Geld- und Kassenautomaten-Hersteller steht kurz vor der Übernahme durch den US-Konkurrenten Diebold. Der bietet 38,98 Euro in bar sowie 0,434 Diebold-Anteile für jede Aktie des MDax-Konzerns. Damit wird die Wincor-Nixdorf-Aktie laut Angebotsprospekt mit 52,50 Euro bewertet. Der tatsächliche Preis hängt aber vom aktuellen Diebold-Kurs sowie dem Euro-Dollar-Verhältnis ab. Der Unternehmenswert inklusive Schulden liege damit bei 1,7 Milliarden Euro.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,35 Prozent auf 0,36 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,11 Prozent auf 140,14 Punkte. Der Bund Future verlor 0,42 Prozent auf 157,29 Punkte. Der Kurs des Euro fiel. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,0631 (Freitag: 1,0688) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9407 (0,9356) Euro.

dpa


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