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Mitarbeiter von Amazon in Leipzig. Die Gewerkschaft Verdi macht ernst. Sie will den Versandriesen zur Aufnahme von Tarifgesprächen zwingen.

Mitarbeiter von Amazon in Leipzig. Die Gewerkschaft Verdi macht ernst. Sie will den Versandriesen zur Aufnahme von Tarifgesprächen zwingen.© Peter Endig

Handel

Bundesverband kritisiert Praktiken bei Amazon

Angesichts der bevorstehenden Streiks im Leipziger Versandzentrum von Amazon wächst auch in der Branche der Unmut über den Versandhändler. Dieser war im Februar wegen der schlechten Behandlung seiner Leiharbeiter massiv in die Kritik geraten.

Marburg/Leipzig. n. "Es ist misslich, dass durch ein einzelnes Unternehmen ein Eindruck entsteht, unter dem die ganze Branche leiden könnte", sagte die Sprecherin des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (BVH), Christin Schmidt, der "Oberhessischen Presse" (Samstag). Im BVH mit seinen 340 Mitgliedern sind große Versandhändler wie Otto und Weltbild, aber auch kleine Händler organisiert.

Beim Versandriesen Amazon wollen Beschäftigte in Deutschland erstmals für mehr Geld streiken. Bei einer Urabstimmung im Leipziger Logistikzentrum stimmten 97 Prozent der teilnehmenden Verdi-Mitglieder für Arbeitsniederlegungen. "Wir werden nicht locker lassen, bis wir einen vernünftigen Tarifabschluss haben", sagte Gewerkschaftssprecher Jörg Lauenroth-Mago am Freitag. Jetzt werde die Gewerkschaft ganztägige und mehrtägige Streiks planen. Über einen Zeitpunkt sagte Lauenroth-Mago noch nichts.

dpa


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