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Spätestens 2017 werden die Briten über den Verbleib ihres Landes in der EU abstimmen.

Spätestens 2017 werden die Briten über den Verbleib ihres Landes in der EU abstimmen. © Federico Gambarini

EU

Britische Notenbank spielt Folgen eines EU-Austritts durch

Die britische Notenbank rüstet sich für einen etwaigen Austritt Großbritanniens aus der EU. Die Bank of England hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, die mögliche Risiken eines Austritts beschreiben soll.

London. Mit der Leitung wurde Jon Cunliffe beauftragt, der bei der Bank für die Finanzstabilität zuständig ist. Das geht aus einer E-Mail hervor, die versehentlich der Zeitung "The Guardian" zugespielt wurde.

Die eigentlich als vertraulich eingestufte Untersuchung trägt bei der Bank of England den Decknamen "Bookend" ("Bücherstütze"). Mitarbeiter wurden angewiesen, auf Fragen zu dem Projekt zurückhaltend zu reagieren und allenfalls von einer allgemeinen Untersuchung zur Wirtschaftssituation im europäischen Raum zu sprechen. Die Bank gab zu, dass die E-Mail irrtümlich verschickt wurde. Es sei aber auch keine Überraschung, dass die Notenbank diese Untersuchungen mache. 

Der britische Premierminister David Cameron hat für spätestens 2017 ein Referendum versprochen, bei dem die Briten über die weitere Zugehörigkeit zur EU abstimmen sollen. Er selbst will sich für den Verbleib einsetzen, sofern es ihm gelingt, Reformen in Brüssel durchzusetzen. Cameron hat am Freitag eine Werbekampagne bei Regierungschefs in Europa gestartet und kommt am kommenden Freitag auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin zusammen. 

dpa


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