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Der Medienkonzern profitierte in den ersten sechs Monaten von den wachsenden Geschäften der RTL Group und der Buchverlagsgruppe Penguin Random House.

Der Medienkonzern profitierte in den ersten sechs Monaten von den wachsenden Geschäften der RTL Group und der Buchverlagsgruppe Penguin Random House. © Bernd Thissen

Medien

Bertelsmann verdient dank RTL und Random House mehr Geld

Das Fernsehgeschäft bleibt der wichtigste Gewinnbringer für Bertelsmann. Die RTL Group bringt Europas größtem Medienkonzern mehr Geld ein als alle anderen Geschäftsfelder zusammen. Doch auch von denen erhofft sich Konzernchef Rabe künftig mehr.

Gütersloh. Bertelsmann steckt sich nach einem guten ersten Halbjahr ehrgeizigere Gewinnziele für die kommenden Jahre.

Der Medienkonzern profitierte in den ersten sechs Monaten trotz des teuren Umbaus bei Gruner + Jahr ("Stern", "Geo", "Capital") und der Drucktochter Be Printers von den wachsenden Geschäften der RTL Group und der Buchverlagsgruppe Penguin Random House.

Auch für das zweite Halbjahr erwartet Konzernchef Thomas Rabe weitere Zuwächse. "Das Konzernergebnis wollen wir mittelfristig deutlich steigern in Richtung einer Milliarde Euro", teilte Rabe am Montag in Gütersloh mit. 2014 hatte Bertelsmann 573 Millionen Euro verdient.

Im ersten Halbjahr 2015 sieht sich Rabe auf Kurs. Der Umsatz des Konzerns stieg zwischen Januar und Juni um 2,5 Prozent auf rund 8 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), der Auskunft über den Profit der eigentlichen Geschäfte gibt, stieg um knapp 4 Prozent auf den Rekordwert von 1,1 Milliarden Euro. Unter dem Strich kletterte das Ergebnis auch dank geringerer Steuern um mehr als 50 Prozent von 257 auf 398 Millionen Euro im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014.

Bertelsmann hatte sich im vergangenen Jahr von weniger profitablen Geschäftsfeldern getrennt. Darunter waren einige Buchclubs und Druckereien im Ausland. Ende 2015 läuft auch das Buchclubgeschäft in Deutschland endgültig aus. Rabe beziffert die Umsatzverluste in diesen Bereichen auf 300 Millionen Euro. Kompensiert wurden diese unter anderem durch Umsatzzuwächse beim Buchgeschäft von Penguin Random House mit Sitz in New York. Laut Rabe waren hier allerdings neben einigen Bestsellern im Verlagsprogramm auch Währungseffekte entscheidend.

Für das laufende Jahr bleibt Rabe optimistisch. "Sollte sich die weltweite Konjunktur nicht eintrüben, rechnen wir für das Gesamtjahr weiterhin mit höheren Umsätzen und einem höheren Operating Ebitda", sagte der Vorstandschef.

dpa


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