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Berentzen verkauft fast ein Viertel seiner Produktion im Ausland.

Berentzen verkauft fast ein Viertel seiner Produktion im Ausland. © Friso Gentsch/Archiv

Getränke

Berentzen will weiter im Ausland expandieren

Der Spirituosen-Hersteller Berentzen will das schwächelnde Geschäft in Deutschland mit einem stärkeren Engagement im Ausland wettmachen. Das Unternehmen aus Haselünne (Emsland) wolle in die USA expandieren, kündigte Konzernchef Stefan Blaschak an.

Haselünne. "Wir haben zuletzt schon Auslandsgesellschaften in China, Indien und der Türkei gegründet. Im nächsten Schritt gehen wir nun in die USA", sagte er der "Welt am Sonntag".

Berentzen verkauft dem Bericht zufolge derzeit fast 24 Prozent seiner Produkte im Ausland. "Mittelfristig soll der Auslandsanteil auf mindestens 50 Prozent steigen", sagte Blaschak. In Deutschland ist der Schnapskonsum rückläufig. 2011 lag der Pro-Kopf-Verbrauch nach Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure bei 5,4 Litern, gut 2 Liter weniger als vor 20 Jahren.

Um den Ausbau des Auslandsgeschäfts voranzutreiben und neue Marken zu entwickeln, hatte Berentzen zuletzt eine Unternehmensanleihe herausgegeben. Das Volumen der Anleihe, die mit 6,5 Prozent verzinst wird, soll bis zu 50 Millionen Euro betragen.

dpa


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