Navigation:
Lidl, Aldi Nord, Aldi Süd und Netto haben angekündigt, wegen der angespannten Lage vieler Milchbauern die Preise für Trinkmilch und Butter zu erhöhen.

Lidl, Aldi Nord, Aldi Süd und Netto haben angekündigt, wegen der angespannten Lage vieler Milchbauern die Preise für Trinkmilch und Butter zu erhöhen. © Patrick Pleul/Archiv

Agrar

Bauern fordern: Höhere Milch-Preise weitergeben

Der Deutsche Bauernverband appelliert an die Molkereien, die höheren Milchpreise einiger Discounter in vollem Umfang den notleidenden Landwirten zugutekommen zu lassen.

Berlin. Die Molkereien stünden zwischen Landwirt und Lebensmitteleinzelhandel, sagte Generalsekretär Bernhard Krüsken der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wir erwarten natürlich, dass sie die Preiserhöhung nun weitergeben an die Milchbauern."

Nach Lidl hatten am Mittwoch auch Aldi Nord, Aldi Süd und Netto angekündigt, wegen der angespannten Lage vieler Milchbauern die Preise für Trinkmilch und Butter zu erhöhen. Milch wird mit dem 1. Oktober um vier Cent teurer, Butter um zehn Cent.

Krüsken nannte den Schritt "ein wichtiges Signal". "Wir gehen davon aus, dass das eine Trendumkehr einleitet und nun weitere Unternehmen nachziehen", sagte er. Der Bauernverband hat Krüsken zufolge auch mit Rewe Gespräche geführt. Das Unternehmen habe signalisiert, in den nächsten Tagen ebenfalls die Trinkmilchpreise anheben zu wollen.

dpa


Anzeige
DAX
Chart
DAX 11.236,50 +0,29%
TecDAX 1.756,50 +0,18%
EUR/USD 1,0562 ±0,00%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

FMC 77,20 +3,47%
FRESENIUS... 69,87 +2,31%
BEIERSDORF 78,43 +1,86%
DT. BANK 17,32 -3,34%
THYSSENKRUPP 23,48 -2,44%
INFINEON 16,20 -1,12%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 170,60%
Crocodile Capital MF 121,61%
Polar Capital Fund AF 106,75%
Fidelity Funds Glo AF 100,02%
Morgan Stanley Inv AF 96,13%

mehr