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Sinkende Ölpreise lassen das Benzin günstiger werden. Laut Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) bleibt dies so bis mindestens 2017.

Sinkende Ölpreise lassen das Benzin günstiger werden. Laut Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) bleibt dies so bis mindestens 2017. © Andreas Gebert / Archiv

Energie

Autofahrer können auf sinkende Spritpreise hoffen

Gute Nachrichten für Autofahrer: Zumindest der Ölpreis dürfte die Spritkosten in den nächsten Jahren nicht mehr auf neue Rekordwerte treiben. Die Internationale Energieagentur (IEA) erwartet bis Ende 2017 eine spürbare Entspannung an den Märkten.

Paris. Der durchschnittliche Importpreis pro Barrel Öl wird nach einer Prognose kontinuierlich sinken und in fünf Jahren bei 89 Dollar liegen. Für dieses Jahr rechnet die IEA mit einem Durchschnittspreis von 107 Dollar pro 159-Liter-Fass. Trotz der politischen Unsicherheiten in Ländern wie dem Iran sei der Ausblick positiver als erwartet, kommentierte IEA-Chefin Maria van der Hoeven.

Als Grund nannte die Niederländerin vor allem die erfreulichen Entwicklungen in anderen Staaten. In Libyen steigen die Fördermengen nach dem Bürgerkrieg überraschend schnell an und im Irak und in Saudi-Arabien wurden zuletzt neue Spitzenwerte erreicht. In den USA sorgen in der Vergangenheit noch zu teure Fördertechnologien dafür, dass die bisherigen Erwartungen übertroffen werden können.

Gleichzeitig werde die Öl-Nachfrage durch die vergleichsweise schwache Wirtschaftsentwicklung in vielen OECD-Ländern gedämpft, erklärte van der Hoeven. Folge sei ein vergleichsweise komfortables Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage.

Als weitere wegweisende Entwicklung der kommenden fünf Jahre prognostiziert die IEA deutliche Verschiebungen der Handelsströme. Während die größten Produktionszuwächse auf dem amerikanischen Kontinent erwartet werden, rechnet man mit den größten Nachfragezuwächsen in Asien, dem Nahen Osten sowie in den Staaten der früheren Sowjetunion.

Bei allem Optimismus betont die IEA allerdings, dass viele Unsicherheiten vorerst bleiben werden. Es gebe eine neue Risiko-Realität, sagte van der Hoeven und verwies auf den Fall Iran. Dort wird bis 2017 ein Rückgang der Produktionskapazitäten um 30 Prozent erwartet - wenn denn die internationalen Sanktionen wegen des iranischen Atomprogramms weiter laufen.

dpa


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