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Alcoa macht traditionell den Auftakt für die Saison der Quartalsberichte und gilt auch als ein Indikator für die Konjunktur-Entwicklung, weil Aluminium in vielen Branchen eingesetzt wird.

Alcoa macht traditionell den Auftakt für die Saison der Quartalsberichte und gilt auch als ein Indikator für die Konjunktur-Entwicklung, weil Aluminium in vielen Branchen eingesetzt wird. © Joe Castro

Metalle

Alcoa mit weniger Gewinn als erwartet

Der Aluminium-Konzern Alcoa gibt traditionell den Ton für die US-Quartalssaison vor. Diesmal macht der Branchenriese den Anlegern wenig Freude mit weniger Umsatz und einem Gewinneinbruch.

New York. Die niedrigen Preise für Aluminium setzen den amerikanischen Branchenriesen Alcoa unter Druck.

Der Stellenabbau könnte nun mit bis zu 2000 Arbeitsplätzen doppelt so hoch ausfallen wie bisher geplant. Der Gewinn im ersten Quartal brach im Jahresvergleich von 195 auf 16 Millionen Dollar ein, wie Alcoa nach US-Börsenschluss am Montag mitteilte.

Der Konzern macht traditionell den Auftakt für die Saison der Quartalsberichte und gilt auch als ein Indikator für die Konjunktur-Entwicklung, weil Aluminium in vielen Branchen eingesetzt wird.

Der bereinigte Gewinn je Aktie fiel von 28 Cent im ersten Quartal 2015 auf 7 Cent. Analysten hatten allerdings mit einem noch heftigeren Rückgang auf 2 Cent gerechnet.

Der Umsatz fiel im Jahresvergleich um rund 15 Prozent auf 4,95 Milliarden Dollar (4,34 Mrd Euro) und damit deutlich stärker als erwartet. Alcoa macht dafür auch Währungseffekte wie den stärkeren Dollar-Kurs im Verhältnis zum Euro verantwortlich. Die größte Druck auf den Markt kommt aber aus dem Rückgang der Bauaktivität in Asien, vor allem in China.

In einer ersten Reaktion zeigten sich die Anleger enttäuscht: Im nachbörslichen Handel fiel der Kurs der Alcoa-Aktie um mehr vier Prozent als 3 Prozent und gab damit die Gewinne aus dem regulären Geschäft wieder ab.

Alcoa will sich im zweiten Halbjahr 2016 in zwei Unternehmen aufspalten. Die klassische Herstellung von Rohmaterialien wird von dem Geschäft mit technologisch anspruchsvolleren Produkten getrennt, das unter dem Namen Arconic laufen soll. Unter dem Namen Alcoa soll weiter das traditionelle Geschäft laufen.

Konzernchef Klaus Kleinfeld betonte nach Vorlage der Zahlen, dass alle künftigen Arconic-Bereiche profitabler geworden seien, angeführt von Auto-Geschäft und Flugzeugbau. Zugleich reagiert er auf eine schwächere Nachfrage: Im ersten Quartal wurden in den Arconic-Segmenten 600 Arbeitsplätze gestrichen, 400 sollen nun folgen - und der Abbau von 1000 weiteren werde erwogen. Alcoa stehe unter einem "enormen Druck" der Flugzeugbauer, sagte Kleinfeld. Für die Sparte, die sie bedient, wurde die Umsatzerwartung für dieses Jahr von sieben auf sechs Milliarden Dollar gekappt.

Im traditionellen Alcoa-Geschäft fiel der Umsatz um fast ein Drittel auf 2,1 Milliarden Dollar.

dpa


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