Navigation:
Nach dem Willen der Brüsseler Behörde könnte der Einsatz von manipulativer Abgas-Software ein Bußgeld von bis zu 30 000 Euro nach sich ziehen.

Nach dem Willen der Brüsseler Behörde könnte der Einsatz von manipulativer Abgas-Software ein Bußgeld von bis zu 30 000 Euro nach sich ziehen. © Ole Spata

EU

Abgasaffäre: Brüssel will Bußgelder für Autobauer verhängen können

Als Konsequenz aus dem VW-Abgasskandal will Brüssel das Aufsichtssystem umkrempeln. Betrügerischen Autoherstellern könnten dabei nach dem Willen der EU-Kommission künftig saftige Bußgelder drohen.

Brüssel. Der Einsatz von manipulativer Abgas-Software oder falsche Angaben sollten mit bis zu 30 000 Euro pro Fahrzeug zu Buche schlagen, wie die Brüsseler Behörde am Mittwoch vorschlug. Sie könnte solche Strafen verhängen, falls die nationalen Behörden den betroffenen Autobauer nicht selbst zur Kasse bitten.

Derzeit sind in der Europäischen Union allein nationale Behörden für die Zulassung und Überwachung der Wagen auf dem Markt zuständig. Die Behörden der EU-Staaten erkennen die Entscheidungen der Stellen in anderen Ländern jeweils an.

Auch als Konsequenz aus dem Abgasskandal bei Volkswagen will die EU-Kommission Behörden wie dem Kraftfahrtbundesamt stärker auf die Finger schauen. Die Vorschläge benötigen die Zustimmung des Europaparlaments und der EU-Staaten. VW hatte mit Hilfe einer Software Abgastests bei Dieselfahrzeugen manipuliert.

dpa


Anzeige
DAX
Chart
DAX 12.004,50 +0,31%
TecDAX 1.921,75 +0,11%
EUR/USD 1,0553 -0,02%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

THYSSENKRUPP 24,17 +4,31%
FMC 79,23 +2,01%
BEIERSDORF 86,68 +1,98%
VOLKSWAGEN VZ 141,88 -1,50%
RWE ST 13,25 -1,23%
BAYER 107,60 -1,20%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 178,43%
Crocodile Capital MF 129,72%
Morgan Stanley Inv AF 125,23%
BlackRock Global F AF 115,12%
First State Invest AF 111,29%

mehr