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KLEBT: Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette und OB Stefan Schostok bringen an einem Fahrzeug mit Hybridantrieb einen „Hannover stromert“  Aufkleber an.

Was tun, wenn man nicht wirklich viel tun kann? Diese Frage hat die Stadtverwaltung Hannovers jetzt für sich beantwortet, und zwar in Sachen Luftqualität und Elektromobilität, gebündelt in einem Katalog von 37 Maßnahmen, dargelegt auf 122 Seiten, angehängt an eine Beschlussdrucksache für den Stadtrat, am Montag den Medien vorgestellt.

UMSTRITTEN: Das Aus für Spielhallen per Losentscheid hat in Niedersachsen zu hunderten von Gerichtsverfahren geführt – und viele gehen für die Kommunen verloren. Das Land wappnet sich für Kostenforderungen.

Noch immer gibt es kein neues Gesetzt, dass regelt, wie letztlich entschieden wird, welche von zwei zu schließenden Spielhallen es treffen soll. Allein gegen Hannover gab es nach dem vom Land Niedersachsen vorgegebenen Losentscheid 160 Gerichtsverfahren. Ein Teil wurde gewonnen, ein Teil verloren – die Kosten dafür sind nicht ohne. Und das Thema Schadenersatz könnte erst noch aufkommen.

UNKLARE ZUKUNFT:: Ein Aufkleber mit der Aufschrift «Spielhalle» prangt auf einer Glastür einer Spielothek – für viele von ihnen ist in Niedersachsen die Zukunft weiter unklar. Foto: dpa

Reihenweise ziehen Spielhallenbetreiber vor Gericht – weil sie nicht hinnehmen, das sie wegen eines Losentscheids ihrer Kommune schließen sollen. Und viele gewinnen die Verfahren – daher könnten die Städte und Gemeinden in Niedersachsen die Gerichtskosten vom Land einfordern. Das Wirtschaftsministerium rechnet bislang wohl mit mehreren hunderttausend Euro an Forderungen. Und da droht noch mehr von anderer Seite.

GENOSSENZENTRALE: Sitz der Hannoverschen Volksbank.

Die Hannoversche Volksbank hat ihre Zahlen für 2017 vorgelegt – und die sind durchweg positiv. Da der Gewinn auch wieder sehr ordentlich ausfiel, dürfen sich die Bank-Genossen über eine gute Dividende freuen. Die Kunden vertrauen der Bank auch ihr Geld an, auch wenn es kaum Zinsen gibt – ihnen werden aber auch Alternativen aufgezeigt.

HOCH GESTAPELT: Reifenlager der Delticom AG (reifendirekt.de) in Höver bei Sehnde nahe Hannover.

Der E-Commerce-Konzern Delticom in Hannover ist in vielen Ländern vertreten, sein Hauptgeschäft ist der Reifenverkauf via Internet, etwa über reifendirekt.de. Im abgelaufenen Jahr hat das Unternehmen den Umsatz stärker steigern können, als erwartet – doch dafür bezahlt es einen hohen Preis: Der Gewinn brach ein. Der Vorstand erklärt, wieso das so ist.

ERFAHREN: Holger Hoppe, Schuldner- und Insolvenzberater der Stadt Hannover, in seinem Büro an der Hamburger Allee..

Die Gründe für die private Pleite sind vielfältig, doch es gibt ein paar eindeutige Hauptursachen. Und die Schuldnerberater der Stadt Hannover stellen fest: Immer mehr Ältere und immer mehr junge Menschen schlittern in die Finanzkrise. Ein Experte erzählt, was hilft, um wieder raus zu kommen aus der Abwärtsspirale.

GROSSER BROCKEN: Die Stadt mietet zukünftig den Bürokomplex in der Joachimstraße.

Die Zahl der getätigten gewerblichen Immobiliengeschäfte ist ein Zeichen dafür, wie gut eine Wirtschaftsregion läuft. Die Bilanz 2017 des Immobilienmarktberichts legt nahe: In der Region Hannover lief es mehr als gut.

STROM:  Wenn der Anbieter nicht richtig informiert, gilt die Preiserhöhung nicht – dan nkann Geld zurückgefordert werden.

Erneut hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen vor Gericht gegen einen Stromanbieter gesiegt. Die Primastrom GmbH hat demnach schlecht informiert, ihren Kunden das Sonderkündigungsrecht verschwiegen – die sollten jetzt prüfen, ob sie für das Jahr 2017 Geld zurückfordern können.

SÜSSER STOFF: In Hannover werden Zuckerkonzerne auf mehr als 200 Millionen Euro Schadenersatz verklagt.

Nordzucker und andere haben als Zuckerkartell die Preise abgesprochen – jetzt klagen ihre Kunden auf Schadenersatz. Die Richtung vorgeben dürfte ein in Hannover am Landgericht laufendes Verfahren, indem es alleine um 85 Millionen Euro geht. Da hat das Gericht jetzt einen Beweisbeschluss gefasst.

TARIFKONFLIKT NIEDERSACHSEN
PROTEST: Einen Tag vor der letztlich entscheidenden Gesprächsrunde gab es am Mittwoch eine  Kundgebung von Logistik-Beschäftigten vor dem Sitz des Arbeitgeberverbandes GVN in Hannover.

Seit November wurde über den Tarif für das niedersächsische Logistikgewerbe mit Speditionen und Paketdiensten verhandelt. Nach mehrere Streikaktionen haben sich Verdi und der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) jetzt geeinigt. Es soll deutlich mehr Lohn geben und auch Betriebszugehörigkeit wird honoriert.

REGIONALE WIRTSCHAFT
SCHON IM BAU: Mehr als 700 Arbeitsplätze will Amazon in Garbsen schaffen. Die etwa 70 Millionen Euro kostende Halle mit einer Fläche von etwa 35 000 Quadratmetern und bis zu 13 Metern Höhe wird von der hannoverschen Unternehmensgruppe Baum erstellt und an den Versandhändler vermietet. Ende des Jahres soll das Sortierzentrum an der A 2 fertig sein.

Der Internetversandhändler Amazon wird in Garbsen ein Sortierzentrum einrichten. Das Gebäude ist im Bau, der Konzern verspricht hunderte neuer Jobs. Die Gewerkschaft findet das grundsätzlich gut, drängt aber auf einen Tarifvertrag.

: LICHTPOWER: Ein Stencil-Laser von der LPKF  Laser & Electronics AG für die Herstellung elektronischer Leiterplatten

Der Spezialmaschinenbauer LPKF Laser & Electronics AG aus Garbsen hat eine Achtebahnfahrt hinter sich – jetzt scheint die Wende geschafft: Nach zwei heftigen Verlustjahren steht unterm Strich wieder ein Millionengewinn.

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