Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wirtschaft US-Arbeitslosenquote so niedrig wie zuletzt Mitte 2008
Nachrichten Wirtschaft US-Arbeitslosenquote so niedrig wie zuletzt Mitte 2008
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:58 06.03.2015
In den USA sind 295 000 zusätzliche Jobs geschaffen worden, deutlich mehr als Analysten erwartet hatten. Foto: Daniel Bockwoldt
Anzeige
Washington

Insgesamt seien 295 000 zusätzliche Job geschaffen worden, deutlich mehr als Analysten erwartet hatten. Für Januar wurde der Beschäftigungsaufbau allerdings rückwirkend um 18 000 Arbeitsplätze auf 239 000 reduziert.

Die US-Notenbank Federal Reserve dürfte die Zahlen als weiteres Indiz sehen, dass eine Erhöhung der Leitzinsen angebracht sein könnte. Allerdings sorgt bei Experten das anhaltend flaue Gehaltswachstum für Bedenken. Trotz des Stellenzuwachses stellt sich kein "übermäßiger Lohndruck" ein, meint Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank in Liechtenstein. Auch die ausbleibende Inflation mache eine baldige Zinserhöhung unwahrscheinlicher. "Es gibt jedenfalls kaum Gründe für die US-Notenbank in Hektik zu verfallen."

Seit genau einem Jahr liegt der monatliche Stellenzuwachs bei mehr als 200 000 monatlich - erstmals seit 1977, wie der wirtschaftliche Chefberater von US-Präsident Barack Obama, Jason Furman, mitteilte. In den vergangenen fünf Jahren seien nun insgesamt 12 Millionen Jobs hinzugekommen, mehr als ein Viertel davon seit Februar 2014. Furman hob positiv hervor, das zahlreiche Stellen auch im verarbeitenden Gewerbe geschaffen wurden.

Allerdings waren im Februar noch immer 8,7 Millionen Amerikaner ganz ohne Arbeit, rund ein Drittel davon seit mehr als einem halben Jahr. Weitere 6,6 Millionen Bürger fanden nur einen Teilzeitjob, obwohl sie eine volle Stelle suchen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Commerzbank steht im Streit um Verstöße gegen US-Handelssanktionen Kreisen zufolge kurz vor einer teuren Einigung. Nach monatelangen Verhandlungen laufe es auf eine Vergleichszahlung von mindestens 1,4 Milliarden US-Dollar hinaus, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Bloomberg in der Nacht zu Freitag und bestätigte damit weitere Medienberichte.

06.03.2015

Das Unternehmen hatte Ende vergangenen Jahres bereits 4,5 Milliarden Euro Abschreibungen im vierten Quartal angekündigt - zusätzlich zu 700 Millionen Euro Wertberichtigungen aus den ersten neun Monaten.

06.03.2015

Nach dem Einstieg von Microsoft-Gründer Bill Gates in die Tübinger Biotech-Firma Curevac erwägt Hauptgesellschafter und SAP-Gründer Dietmar Hopp einen Börsengang.

06.03.2015
Anzeige