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STREIT STEHT BEVOR ... Die britische Billig-Airline Easyjet will angeblich bei Tuifly einsteigen, das könnte Ärger mit den Tui-Mitarbeitern in hannover geben.© Funk

Luftfahrt

Tuifly: Mitarbeiter wollen sich gegen den Verkauf wehren

Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass der britische Billigflug-Anbieter Easy Jet in großem Stil bei der hannoverschen Tuifly einsteigt (NP berichtete), sind Arbeitskampfmaßnahmen nicht auszuschließen.

Hannover. Martin Locher, Tuifly-Flugkapitän, Tuifly-Aufsichtsratsmitglied und Vize-Präsident der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (knapp 10 000 Mitglieder), sagte der Neuen Presse: "Wir haben in der Vergangenheit in mehreren Firmenteilen von diversen Gesprächen gehört, in denen auch immer wieder der Name Easy Jet gefallen ist. Bei einem Verkauf der Tuifly gegen den Willen der Mitarbeiter und Gewerkschaften wird meines Erachtens nach mit großen Widerständen seitens der Arbeitnehmer zu rechnen sein."

Allem Anschein nach sind auch andere ausländische Airline-Plattformen an den Rechten der Tuifly interessiert. Easyjet will sich offenbar in erster Linie wichtige Landerechte in der EU sichern, die die Airline wegen des Austritts von England aus der EU benötigt.

Tuifly ist Deutschlands viertgrößte Fluggesellschaft mit rund 40 Flugzeugen im Einsatz.

Andreas Körlin


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