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Schaeffler-Gruppe

Steinbrück lehnt Staatshilfe ab

Kein Rettungsschirm: Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) lehnt strikt staatliche Hilfen für den Automobilzulieferer Schaeffler ab, der durch den Einstieg bei Continental in Bedrängnis geraten ist.

„Es ist nicht Aufgabe des Staates, in solchen Fällen einzugreifen, in denen unternehmerische Entscheidungen möglicherweise nicht durchdacht genug waren“, sagte er der „Berliner Zeitung“ (Donnerstagsausgabe).

„Wir können es doch keinem Menschen erklären, Unternehmen, hinter denen Milliarden-Vermögen stehen, mit Steuergeldern zu unterstützen.“ Auf die Frage, ob die Regierung einen Rettungsschirm über die Schaeffler-Gruppe spannen werde, sagte Steinbrück: „Ein ganz klares Nein.“

Vertreter von Schaeffler und Continental sprachen derweil im Bundeswirtschaftsministerium vor. An den „konstruktiven“ Gesprächen hätten auch die am meisten betroffenen Bundesländer teilgenommen, teilte das Ministerium am Donnerstagmorgen in Berlin mit. Die beiden Unternehmen sollten nun „in den nächsten Wochen ein tragfähiges und zukunftsweisendes Konzept vorlegen, das mit den wichtigsten beteiligten Banken abgesprochen ist“. Dies sei eine Voraussetzung für weitere Verhandlungen mit Bund und Ländern, betonte das Ministerium.

Schaeffler hatte bei der Bundesregierung informell wegen einer milliardenschweren Kapitalspritze angefragt. Auch die Bundesländer Niedersachsen und Bayern sind involviert.

afp


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