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Getrieben durch Großaufträge gingen bei den Elektrobetrieben 17,9 Prozent mehr Bestellungen ein als vor einem Jahr.

Getrieben durch Großaufträge gingen bei den Elektrobetrieben 17,9 Prozent mehr Bestellungen ein als vor einem Jahr. © Hendrik Schmidt

Elektro

Starker März für Elektroindustrie

Nach zwei schwächeren Monaten haben sich die Auftragsbücher in der deutschen Elektroindustrie wieder deutlich gefüllt. Getrieben durch Großaufträge gingen bei den Betrieben im März 17,9 Prozent mehr Bestellungen ein als vor einem Jahr, wie der Branchenverband ZVEI in Frankfurt mitteilte.

Frankfurt/Main. e. Die Inlandsaufträge legten kräftig um 22,1 Prozent zu, die Auslandsaufträge stiegen ebenfalls deutlich um 14,0 Prozent.

"Indem der hohe Bestellzuwachs im März die vorherigen leichten Rückgänge im Januar und Februar weit überkompensiert hat, kamen die Auftragseingänge in der Branche im gesamten ersten Quartal 2015 auf ein Plus von 6,0 Prozent gegenüber Vorjahr", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann. Damit zogen im ersten Quartal sowohl die Inlandsaufträge (plus 3,8 Prozent) als auch die Auslandsbestellungen (plus 8,1 Prozent) an.

Anders als in den beiden Vormonaten hat im März auch die (um Preiseffekte bereinigte) Produktion spürbar zugenommen. Sie stieg um 6,6 Prozent gegenüber Vorjahr. Von Januar bis März 2015 hat sie ihr Vorjahresniveau damit um 2,2 Prozent übertroffen. Der ZVEI hatte Mitte April für das Gesamtjahr 2015 ein reales Produktionsplus von 1,5 Prozent prognostiziert - nach plus 2,6 Prozent im Vorjahr.

Getrieben vom starken Auslandsgeschäft stiegen im ersten Quartal auch die Umsätze: Mit 42,7 Milliarden Euro liegen die Erlöse nach den ersten drei Monaten um 4,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

Das hebt die Stimmung in den Betrieben, die zuletzt 846 000 Mitarbeiter beschäftigten. Sowohl die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage als auch die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate haben sich nach den Angaben im April verbessert. Allerdings sind die Exporterwartungen leicht gesunken.

dpa


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