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Angesagt: Die Café-Kette Starbucks.

Angesagt: Die Café-Kette Starbucks.
© dpa

Initiative von Café-Kette

Starbucks will 2500 Flüchtlinge einstellen

Die US-Café-Kette Starbucks konkretisiert ihre Pläne zur Einstellung von Flüchtlingen. Weltweit will das Unternehmen 10.000 Migranten einstellen. Allein in Europa sollen künftig 2500 Flüchtlinge bei Starbucks arbeiten – auch in Deutschland.

Paris. Die amerikanische Café-Kette Starbucks will in Europa in den kommenden Jahren 2500 Flüchtlinge einstellen. Das Unternehmen erklärte am Dienstag, diese Zahl solle bis 2022 erreicht werden. Das Vorhaben sei Teil des bereits im Januar angekündigten Plans, weltweit 10.000 Flüchtlinge anzustellen.

Die Initiative erfolgte als Reaktion auf das Einreise-Dekret von US-Präsident Donald Trump. Howard Schultz, Vorstandsvorsitzender der Café-Kette, kritisierte im Januar das geplante Vorgehen gegen Migranten per offenem Brief.

Damals kündigte der Starbucks-Chef an, dass das Unternehmen in allen 75 Ländern, in denen das Unternehmen Geschäfte macht, Flüchtlinge einstellen will, die vor Krieg, Verfolgung und Diskriminierung geflohen seien.

Flüchtlingsrat begrüßt Initiative

Laut aktuellen Angaben will Starbucks in Europa nun mit den Behörden in acht Ländern zusammenarbeiten, um Mitarbeiter zu finden: in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Österreich, der Schweiz, Spanien, Portugal und den Niederlanden.

Der Flüchtlingsrat, der sich in Großbritannien für die Rechte von Flüchtlingen einsetzt, begrüßte das Vorhaben. Dieses werde sich positiv auf das Leben der Menschen auswirken, teilte der Rat mit. Die Geflüchteten hätten viele Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen, die für die Gesellschaft von Vorteil seien.

Starbucks in Zahlen

Starbucks wurde 1971 gegründet: Damals war Starbucks eine kleine Kaffeerösterei und handelte mit Kaffee, Tee und Gewürzen. Es gab zu Beginn nur einen einzigen Store am Pike Place Market in Seattle.

Der Name Starbucks wurde in Anlehnung an den ersten Offizier aus Herman Melvilles Roman Moby Dick gewählt. Das Logo ist ebenfalls vom Meer inspiriert – es zeigt eine Sirene mit zwei Flossen, die der griechischen Mythologie entstammt.

Die ersten beiden Starbucks-Filialen in Deutschland wurden im Mai 2002 in Berlin eröffnet. Im Jahr 2016 zählte Starbucks 158 Filialen in Deutschland, davon 144 eigene Geschäfte und 14 Kaffeehäuser unter Franchiseunternehmen.

Weltweit gab es 2015 mehr als 23.000 Starbucks-Coffeeshops. Die Zahl der Mitarbeiter betrug 238.000, der Umsatz lag bei knapp über 19 Milliarden US-Dollar.

Von dpa/RND/zys

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